Meine Geschichte - bitte um Feedback
@paddel_xd ach ich glaub ich verstehe die Aussage jetzt erst richtig 😂 ja okay die Aussage des Psychiaters halte ich auch für fragwürdig
Oh.
Mir war nicht klar, dass es auch so große zeitliche Verzögerungen geben kann. Offenbar ist es wohl in keiner Hinsicht eine Impfung wie jede andere...
🥴
Dann nehme ich den Post zurück.
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
@rattenschwanz
Ich habe gerade neu gelernt, dass es bei dieser Impfung Probleme manchmal erst verzögert gibt.
Wobei ich mich frage: haben die Leute dann wirklich das Gefühl, nach der Impfung ist alles tiptop und sie merken erst später was? Oder stimmt schon von Anfang an etwas nicht, aber sie ordnen die Symptome erst später der Impfung zu, wenn sie schlimmer werden oder nicht weggehen?
Den zweiten Fall kenne ich gut. Aber da haben die Betroffenen immer auch schon direkt nach der Impfung gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Aber sich eben gedacht dass das nicht sein kann oder noch eine normale Impfreaktion ist.
Es wäre das erste Mal, dass ich mitkriegen würde, wie jemand die Impfung gut vertragen hat und dann aus dem Nichts so spät Symptome kamen...
Verrückte Zeiten 🤪
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
@chico87 Ich würde persönlich an eine psychosomatische Ursache der "Abwärtsspirale" denken. Körper und Seele sind verbunden und ein gemeinsames System. Der Tod deines Vaters könnte (unbewusst) in dir viele Dinge ausgelöst haben, die sich auch körperlich manifestieren. Typisch für Post-Vac ist deine Schilderung m.E. eher nicht. Nicht nur wegen des zeitlichen Abstands. Sicher gibt es viele Überschneidungen zwischen PVS und deinem Krankheitsbild, vielleicht ist das PVS auch neuropsychiatrisch (Stichwort "Neurostress" und kontinuierliche Inflammation) mitbedingt. Ich würde aber nicht gleich alles auf die Impfung schieben.
Muskeln und Gelenke müssen wieder "aufgebaut" und trainiert werden. Das dauert Zeit und das Gehirn ist auch ein trainierbarer "Muskel" in diesem Kontext. Ich würde eine psychosomatische Therapie / -Reha versuchen, falls nicht erfolgt. Schaden sollte dies hoffentlich nicht.
LG und gute Besserung!
Als Betroffener freue ich mich über einen interessanten Austausch mit euch. Zudem helfe ich als Mediziner hier ehrenamtlich bei der Moderation mit. Hoffentlich schaffen wir es, dass Post-Vac bald sinnvoll behandelt werden kann!
Bitte habt Verständnis, dass meine Mitarbeit hier keine individuelle Beratung von Betroffenen umfasst. Ich werde daher keine individuelle medizinische Beratung leisten.
Hi chico,
ich habe deinen Post gelesen und für mich hört sich das nach einem recht klassisch gewordenen Narrativ an. Junger Mann, vorher sportlich und gesund, wird mit den Produkten von Pfizer/Moderna/Johnson in Kontakt gebracht und das Leben ändert sich bald schlagartig. Manchmal ist es die erste, die zweite oder dritte Spritze, oder der nächste Infekt nach einer, aber fast mmer wird von einem bunten Blumenstrauß an Symptomen gesprochen, die heftig sind und in den Wahnsinn treiben können.
Es ist schön zu lesen, dass es dir besser geht und ich hoffe, du wirst bald wieder Sport treiben.
Wenn es dir hilft zu wissen, dass du diese Horrorphase in deinem Leben der Impfung zurechnen kannst, gibt es dafür aus meiner Perspektive genügend Argumente.
Einen schönen Tag!
@help100 Verrückte Zeiten indeed. Ob man was merkt und was man es zurechnet, ob man es bei Seite packt, verdrängt oder irgendwann betrachten muss, hängt einerseits viel vom Körperempfinden ab und andererseits ist man einbettet in seine Realität. Wenn man schlechter Luft bekommt. Wann merkt man es? Rechnet man es zu? Will man es wahrhaben, dass es damit zutun haben könnte? Ab wann lässt es sich nicht verdrängen? Im konkreten Fall waren besorgniserregende Atemprobleme aufgefallen, aber der Lungenkollapps war nicht aufzuhalten. Der Bruder hat sich trotzdem noch angestellt zur Pflichtimpfung. Es gab genug, die haben sich noch weitere Spritzen abgeholt, obwohl sie seit der ersten massive Probleme hatten. Die Seele ist ein Mysterium für den Verstand.
Also erstmal für vielen Dank für die ganzen Zuschriften.. hätte gar nicht mit so viel Feedback gerechnet.
@help100 also dass ist die Begründung, die ich immer von den Ärzten gehört habe. Zeitlicher Abstand - kann ja gar nicht sein oder sehr unwahrscheinlich. Ich frage mich persönlich trotzdem, warum ich 35 Jahre nichts habe, kein Knieproblem, kein gar nichts habe und dass so kurze Zeit nach der Impfung solche Probleme auftreten. Und selbst wenn die Knieporbleme von der langen Fahrt kommen - das erklärt nicht warum ich beidseitig nachts brennende Muskelschmerzen bekomme. Bin übrigens vor dem Booster noch 10.000km durch Norwegen gefahren ohne irgendwelche Probleme. Die Folgeprobleme im Spätsommer wahren übrigens sehr ähnlich (Gelenkbeschwerden, Muskelbrennen), weswegen ich einen starken Bezug herstelle.
@viviane ich habe das mit dem Testen auch schon überlegt. Aber ich habe inzwischen schon so viel Geld für Behandlung ausgegeben. Wenn ich den Test mache, dann freut sich wieder ein Labor. Und so wirklich ändern tut sich - selbst bei positivem Befund - ja auch nichts. Es gibt ja weiterhin keine wirkliche Behandlung, mann muss halt viel selbser ausprobieren und hoffen, dass es hiflt.
@Paddel_XD sehe das genauso wie du (siehe 1. Begründung an help100). Ich finde es irgendwie so richtig krass, wie die Ärzte damit umgehen. Irgendwie sind sie ja auch ein Stück verantwortlich für die Gesundheit der Patienten. Wenn man immer alles auf andere Dinge schiebt und munter weiterspritzt, schadet man noch vielen Menschen mehr. Warum machen sich diese studierten Leute nicht einmal mehr Gedanken? Wie sagt mein behandelnder Arzt: Im Moment gibt es viele Leute wie dich, die psychosomatische Probleme haben.
@help100 zu deinem 2. Post: ich glaube, dass der zeitliche Abstand (übrigens auch bei normalen Corona-Infektionen) nicht außer Acht gelassen werden darf. Gibt ja auch viele Corona-Erkrankte, die erstmal milde Verläufe haben aber später dann Beschwerden entwickeln. Habe das schon recht oft gehört.
@dr-phil Ich habe mir darüber auch schon oft Gedanken gemacht und sehe ganz klar, dass Stress ein (großer) Faktor gewesen ist. Trotzdem denke ich mir, dass ich schon so oft Stress in meinem Leben gehabt habe, und nie nie auch nur eines dieser Symptome gespürt haben. Auch wenn es einen sekundären Auslöser gegeben hat, macht es die Sache ja auch nicht besser. Trotzdem gibt es ja im Internet zahlreiche Berichte, dass Leute über mentale Arbeit (Mind-Body-Ansatz) wieder gesund geworden sind. Daher bin ich irgendwo dabei, dass die Psyche eine ganz wichtige Rolle spielt, aber irgendwo glaube ich trotzdem, dass ein gesunder Körper Stress von 3-4 Wochen ohne Probelme aushalten sollte.
Darf ich mal fragenm was Ihr Hintergrund ist? Viele Ihrer Kommentare sind ja recht beratend. Sind Sie Arzt oder Rechtsanwalt?
@rattenschwanz also ich habe die ersten beiden Impfungen gut vertragen, mir daher auch gar keine großen Gedanken mehr gemacht. Ich finde es auch wirklich schlimm, dass trotz den Erfahrungen, die man inzwischen gemacht wird einfach munter weiterfgeimpft wird.
Lieber @chico87,
ich meinte nicht in erster Linie nur Stress, sondern vielmehr auch ein verborgenes Trauma oder unbewussten Konflikt bzw. Anpassungsproblem, welche ein so tiefgreifendes Ereignis nach sich ziehen kann. Diese kann sich tief verstecken und sich durch körperliche Symptome zeigen. Die Suche nach eine (vermeintlichen) Auslöser kann auch mal in die Irre führen, daher wäre eine Aufarbeitung mit einem psychosomatischen Therapeuten sicherlich nicht verkehrt. LG
Als Betroffener freue ich mich über einen interessanten Austausch mit euch. Zudem helfe ich als Mediziner hier ehrenamtlich bei der Moderation mit. Hoffentlich schaffen wir es, dass Post-Vac bald sinnvoll behandelt werden kann!
Bitte habt Verständnis, dass meine Mitarbeit hier keine individuelle Beratung von Betroffenen umfasst. Ich werde daher keine individuelle medizinische Beratung leisten.
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