Zeitweise Besserung - welche Erklärung gibt es dafür?
Hello @all,
ich lese in einigen Beiträgen das es eine zeitweise Besserung der Symptome gibt und dann ein "Crash" folgt.
Gibt es eine Erklärung dafür?
Meine Hoffnung war/ist, dass es zu einer Erholung kommt die auch anhält.
Hallo Marvin,
Soweit ich das verstanden habe, zirkulieren die Spikes im Blut und docken dann an die Rezeptoren. Unser Immunsystem arbeitet aber langsamer, als vor der Impfung und hat ne Menge mit dem Abbau zu tun.
Die andere Frage ist, ob unsere Zellen schon aufgehört haben, Spikes zu produzieren. Dann kommen ggfs schubweise die AAK wieder ins Spiel.
Die Spikes gehören einfach nicht dahin, wo sie jetzt sind. Das haben nur die schwer an Covid Erkrankten. Sonst bleibt der Virus auch im Nasen und Rachenraum.
Jeglicher Stress schwächt das Immunsystem generell. Nur meide das mal konsequent im Alltag. Geht nicht....
Durch den Schreck vor ein paar Wochen ist mir bewusst geworden, dass die Entzündungen vom Anfang immer noch da waren, ohne, es groß bemerkt zu haben.
Gut wäre ein Dornröschenschlaf, so dass der Körper Zeit und Ruhe hat, zu regenerieren.....
Vielen Dank für deine Erklärung!
Dann ist meine extreme Müdigkeit und mein hohes Schlafbedürfnis dem Umstand geschuldet, dass sich mein Organismus erholt?
@marvin
Ich bin kein Arzt, aber ich denke der Körper ist schlichtweg erschöpft....erst die Massenproduktion der Spikes, dann die Reaktion des Immunsystems darauf und nun ist der Körper damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen bzw. autoimmun zu reagieren.
Die extreme Müdigkeit hatte ich kurz nach der Impfung einige Zeit. Die ging aber dann nach und nach zurück. Deshalb erkläre ich mir das so.
LG
Ich habe die Eigenschaft immer alles verstehen zu wollen, aber bei dieser Thematik ist wohl vieles noch Theorie weil zu neu.
Bei keiner meiner 3 Biontech Impfungen hatte ich danach nennenswerte Impfreaktionen, auch nicht direkt nach dem Booster.
Es fing ca. eine Woche nach dem Booster an mit Schwindel und Erschöpfung.
Von diesem Phänomen sprechen aber auch ganz viele an Corona Erkrankte. Und die Genesungsphase zieht sich dadurch länger hin..Ich glaube auch, dass es was mit den Spikes zu tun hat.
@marvin
Viele haben direkt nach der Injektion der mrna kaum unnormale Impfrektionen, da die mrna erstmal in den Zellen aufgenommen und die Produktion der Spikes beginnen muss....je nachdem wie schnell der Körper damit beginnt und vor allem in welcher Menge....und das Immunsystem darauf reagiert
Bei den nicht mrna basierten Impfstoffen sind die Spikes direkt da.
Traurig finde ich nur, dass spätere Reaktionen auf die Impfung dieser kaum noch zugeordnet werden und dann gesagt wird, es käme nicht davon.....
Ich denke, du hattest ein gutes Immunsystem, welches mit den ersten Impfungen gut umgehen konnte.
Eine Erklärung dafür habe ich nicht. Meine Hausärztin und ich hatten gehofft, dass das Ganze so ähnlich vom Verlauf her wie eine Grippe abläuft und es mir von Tag zu Tag besser geht. Stattdessen scheint es eher wie eine Multiple Sklerose in Schüben zu verlaufen. Mein "bester" Tag gesundheitlich war der 20. April. Seitdem Tag geht es bergab und ich muss seit gestern Antibiotikum für eine Entzündung nehmen. Gestern und heute waren die Symptome der Impfung stärker als ich den acht Wochen seit der Impfung. Beim Ärztlichen Notdienst hat man mir gestern, als ich meine Beschwerden nach der Impfung erwähnte, nur gesagt, dass das von den Spikes kommen würde. Und die Beschwerden würden angeblich häufiger nach Impfungen mit Johnson & Johnson auftreten. Und ich sei sicherlich nach einem halben Jahr wieder gesund. Ich habe der bemühten, freundlichen Notärztin nicht gesagt, dass die Betroffenen hier überwiegend mit Astra Zeneca, Biontech und Moderna geimpft wurden.
@marvin … also im Grunde ist es nichts „neues „ , die Symptome ähneln Post Covid und/ CFS, nur teilweise milder. Autoantikörper werden teilweise bei allen drei Varianten gefunden. Ich denke die Reaktionsmöglichkeiten des Körpers bei Stress sind doch meistens die gleichen. Charité Berlin geht von einer Überreaktion des Immunsystems aus, dadurch kommen die Vorgänge des zentralen Nervensystems durcheinander ( Durchblutung/ Hormone). Jeder weitere Stress für den Körper ( sei es Sport/ geistige Anstrengung ect)/ Viren/ OP ) bringt das Nervensystem wieder aus dem Takt. Man sollte halt versuchen soviel Ruhe wie möglich rein zu bringen und wenn es geht langsam steigern so dass sich die Symptome nicht verschlechtern. Es heißt ja immer Nerven brauchen Zeit zum heilen 🤷♀️ Ich denke dass Problem der Crash ist dass man fast syptomfrei denkt, dass man jetzt loslegen könne und kontinuierlich das Nervensystem wieder überlastet. Deshalb ist pacing auch so wichtig 🤷♀️
@kirschbluete also ich kann dir sagen dass meine Symptome bei kleineren Infekten - kein corona- auch etwas zunehmen.
@marvin @all
Hallo zusammen, ich erlebe gerade so einen Crash. Millimeterweise dachte ich es wird besser. Nun bemerke ich seit 1 Woche eine massive Verschlechterung. Erschöpfung körperlich und geistig. Kann nur halbstündlich was kleines machen.
Ich las, dass CFS / ME ähnlich abläuft und ich muss unbedingt wieder mehr Pausen machen. Nur bin ich im Moment ziemlich frustriert weil ich zu der Zeit immer den ganzen Tag im Garten war....und das geht seit 1 Jahr nicht mehr....
Ich soll es annehmen wie es im Moment ist....
Wünsch euch allen gute Besserung 💚🙋🏼♀️🌞
Ich bin mehr als 1000 Tage krank. Seit März '21 ist alles anders,LymeBorreliose durch 1.AZ Impfung reaktiviert - 3x Antibiotika von März bis November 2021. Booster mit Biontec mit der Hoffnung MRNA ist besser. Fettleber und massive Fatigue. Seit mehr als 30 Monaten PVS. Zoster und EBV hoch aktiv im Blut nachgewiesen. AAK kardiovaskulär und Entzündungsmarker trotz CortisonStoßtherapie....Pflegegrad und GdB....
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Veröffentlicht von: @tina007@marvin … Man sollte halt versuchen soviel Ruhe wie möglich rein zu bringen und wenn es geht langsam steigern so dass sich die Symptome nicht verschlechtern.
Ja das macht schon Sinn, allerdings entsteht da (bei mir) ein blöder Kreislauf. Zu viel Ruhe und mein Körper baut Muskulatur ab, dass führt wieder zu Schwäche und leichterer Überanstrengung. Bisher habe ich noch kein vernünftiges Maß gefunden nicht in die Überforderung zu kommen, aber dennoch etwas zu schaffen.
Da ist ja auch der psychische Faktor, plötzlich nicht mehr leistungsfähig zu sein 🤨
Zum Glück verfüge ich über eine ordentliche Portion Resilienz, Aufgeben ist keine Option 🙂
@marvin ...das ist schon mal das wichtigste, ich bin auch froh insgesamt eine positive Einstellung zu haben. Du darfst halt nicht gegen deinen Körper arbeiten, sondern solltest ihm die Chance geben sich zu erholen, aber trotzdem wieder langsam an Aktivität heranführen. Eigentlich merkt man das dann mit der Zeit schon, wie weit er es zulässt, wenn du auf ihn hörst. Wobei ich eben seit Monaten mit einem Schrittzähler arbeite. Und ich schreibe mir auf, was ich getan habe um so eine Kontrolle zu haben. Wenn ich etwas übertrieben habe und Schwindel einsetzt, mach ich sofort Entspannungsübungen/ Meditation. Damit kann ich die Symptome schon etwas kontrollieren, bzw. wieder lindern. Ich bilde mir ein, dass CBD Öl auch hilft um das Nervensystem runterzufahren. Mei das mit dem Muskelabbau muss man jetzt wohl mal so hinnehmen, die sind ja auch wieder schnell aufgebaut, wenn alles normal funktioniert.
Ich hab mich von 10 auf 80 % ''hochgearbeitet '' in 8-9 Monaten, durch eine Erkältung ging es dann wieder bis auf 20 % zurück. Jetzt nach 2 1/2 Monaten bin ich bei stabilen 40-50 %. Bei so einem massiven Crash ( ich denke dass das vorwiegend bei Erkältungen / OP ect. passiert) muss man sich erst mal wieder sammeln und kapieren, dass wieder alles von vorne anfängt. Aber mittlerweile will ich mit mieser Laune keine Energie mehr verschwenden, hab eh nicht so viel davon und hilft ja eh nix.
@tina007
Das hört sich klasse an, wie du das machst.
Meine Disziplin lässt da zu wünschen übrig und ich bin zu ungeduldig.
Ich verstehe aber, wenn ich nicht mehr auf mich achte und mich überfordere, dann sabotiere ich meinen Genesungsprozess.
@marvin
Anfangs ist sehr schwierig zu verstehen und damit umzugehen, dass der Körper nicht mit dem mitkommt, was der Kopf denkt, was er schaffen sollte. Ich habe auch eine Weile gebraucht, um zu kapieren, dass es fast nur mit mehr bewusster Zeit für die Regeneration besser wird.
Die Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die wir alle nehmen, unterstützen uns, aber noch wichtiger ist es, Deine Kraft einzuteilen. Die Rückschläge kommen vor z.B. durch Überanstrengung oder Infekte.
Behalte Deine Motivation, nicht aufzugeben. Mit der Zeit werden die Crashs weniger und dauern nicht mehr so lange.
@tina007
Bei mir führen Erkältungen auch zu Rückschritten, aktuell gerade heute. Es schwankt bei mir so zwischen 30% und 50%. Meistens wenn es paar Tage ganz ok. war und ich nicht auf meine Belastungsgrenze geachtet habe, komm dann die Zwangspause.
So war eben heute zurück schalten und Plan B angesagt. Kaffee trinken auf der sonnigen Terrasse tut auch gut, wenn der Ausflug nicht möglich ist. Ich weiß auch, warum das heute so war.
Hauptsache, es geht insgesamt aufwärts.
Seit 4 Jahren: ME/CFS nach Impfung mit Rückfällen, häufigen akuten und reaktivierten Infekten, Muskel-, Gelenk-, Nervenschmerzen, Kreislaufprobleme, Kognitive Probleme, Brainfog / Vorerkrankungen: Zöliakie, Hashimoto, Asthma, Allergien (W, 62)
Letzter Beitrag: Medienberichte zu Long-COVID / PACS / Post-COVID (nicht Post-Vac-Syndom!) und anderen Postinfektiösen Syndromen Unser neuestes Mitglied: BettinaS Neueste Beiträge Ungelesene Beiträge Schlagwörter
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