[Oben angepinnt] Berichte von Betroffenen: Impfung, Nebenwirkungen und Verlauf
Veröffentlicht von: @diana1983Der Schwindel is auch wieder da.
Ich bräuchte was gegen Schwindel.Und bitte kein Homöopatisches Zeug,das wirkt eh nicht.
In einem anderen Forum las ich, dass für Schwindel mit mehr Nutzen Meclozine eingenommen wurde, das ein spezielles H1-Antihistaminikum gegen Schwindel ist.
Ein anderes bekanntes Medikament bei Schwindel, genannt Betahistin oder Betaserc, war weniger wirksam.
Meclozine wird in Deutschland nicht mehr in Apotheken verkauft. Es ist, zum Beispiel, in Frankreich mit dem Namen Agyrax zu finden.
Im Allgemeinen war die Wirksamkeit von Medikamenten gegen Schwindel bei den Betroffenen jedoch nicht sehr gut.
Einige wurden durch vestibuläre Übungen unterstützt (eine spezielle Gymnastik).
@despina Was nimmst Du gegen das Kloßgefühl im Hals? Das habe ich auch. Ebenso eine völlig veränderte Stimme
1. Impfung Astra Zeneca, 2. Impfung Biontech. Nach Booster mit Moderna Konzentrationsstörungen, Fatigue, verlangsamte Sprache, Brainfog.
Hi,
dafür habe ich nichts explizit genommen. Mit der Medi Kombi die ich genommen habe, wurde auch das Kloßgefühl besser. Bis ich hier im Forum gelesen hatte, dass es mehrere betrifft, dachte ich auch gar nicht, dass das mit den anderen Symptomen überhaupt Zusammenhängt und habe mir einen Termin beim HNO gemacht. Der ist aber erst noch und denke wie bei allem anderen, wird da wahrscheinlich nix ersichtlich sein 🙂
08.06.2021 1. Impfung Biontech
21.07.2021 2. Impfung Biontech
22.12.2021 3. Impfung Biontech
Muskelzucken (fast ganztags durchgängig) am ganzen Körper/ Vermindertes Kraftgefühl in den Armen (rechts schlechter als links)/ Schmerzen im Bein rechts/ Schneller Muskelkater in den Waden, trotz geringer Belastung/ Schnell außer Atem und das Gefühl teils schlecht Luft zu bekommen/ Abends das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben/ Lagerungsschmerz nachts/ Stechende Kopfschmerzen und Kribbeln an der Schläfe / Kribbeln an Extremitäten/ das Gefühl als wurde ich teils auch die Nervenbahnen vibrieren fühlen -> Stromgefühl/ Insgesamt müde und erschöpft/ Schweißausbrüche / Hände schlafen schnell ein
Nach folgenden Medikamenten Besserung aller Symptome: Ortho doc b12 Lutsch Tabletten/ Vitamin D 2.000 IE abends mit fettreichem Essen/ Magnesium zur Nacht 500mg/ Calcium 600mg/ 2x 10 Tropfen Citrokehl morgens und abends im Wasser/ 1x3 Tropfen Mucokehl D5 morgens in Wasser/ 12 Wochen Mo und Do 3 Tropfen Biotech Ausleitung/ rhodio Loges 2 Tabletten morgens
@ines Liebe Ines, magst du mir mal erklären was Nosoden sind? Bitte 🙂
Zweitimpfung 18.08. 2021 corminaty
ab Ende September: Muskelverhärtungen in LWS und Gesäß, Krämpfe, brennende, bohrende Schmerzen
ab Dezember: evtl. innere Gürtelrose, -es wandert bis zu den Füßen,zucken, Muskelschwäche,kribbeln in der LWS, Krämpfe, Sehnenziehen, einschießende stromartige Schmerzen, zittern, erhöhter Puls, krankheitsgefühl -vor allem nach dem aufstehen, unsagbar kalte Füße, Haarausfall, Erschöpfung, duselig, schnell schwere beine
AAks nachgewiesen
Hallo in die Runde,
hat gerade noch jdn zum Muskelschwund wieder vermehrt mit Brennschmerzen zu kämpfen? Drückt man doller auf die Haut, schmerzt es. Überall am Körper. Was ist das? Man kommt irgendwie nicht zur Ruhe.
War noch mal beim Heilpraktiker. Habe letzte Woche die Enzymtherapie begonnen. 3 Monate nehmen, mal sehen, was es bringt.
Ein bisschen Hoffnung
Seit 3 Wochen habe ich fast keine Symptome mehr!
Im Dezember hatte ich fast 3 Wochen eine heftige Erkältung die ich ohne Medikemente, nur mit Zwiebelhonig und Kräutertee durchgestanden habe. Ich weiss natürlich nicht ob dadurch mein Immunsystem wieder in die richtige Richtung geschoben wurde oder es nur Zufall ist. Aber nach 20 Monaten insgesammt und 1 Jahr nach dem Booster ist es ein herrliches Gefühl. Selbst mit der Ernährung habe ich keine Probleme mehr. Nehme auch keine Medikamente mehr. Ich hoffe das es auch von Dauer ist. Noch ist es für mich ein unwirkliches Gefühl vielleicht gesund zu sein. Ich höre noch zuviel auf meinen Körper, jedes Zimperlein macht mir kurz Angst in Sorge das es doch noch nicht vorbei ist. Aber das ist eine Bagatelle. 😉 😊
Ich weiss das es einige von euch noch schlimmer getroffen hat als mich, aber vielleicht gibt es euch ein wenig Zuversicht das ihr es auch schaffen könnt.
Was noch geblieben ist:
Tinnitus, der aber tagsüber des öfteren nicht wahrnembar ist
immer noch Probleme mit Psoriasis
Blutdruck nur mit Medis in Ordnung ( nach dem Booster ist er in die Höhe gesprungen)
Ich hoffe das es euch auch bald besser geht.
LG Regina
04.12 21 Booster mit Biontec Nach einer Woche alle Symptome wie nach der 1. Impfung im April 21 verstärkt wieder da. Anfallsartig Missempfindungen der Haut ,Nacken, u. Kopfdruck, Muskelschmerzen bes. in den Beinen.Vergesslichkeit, (gebessert)Herzstolpern,(gebessert) Bluthochdruck,(im Griff) Tinnitus, teilw.Lebensmittelallergie , starke Hautprobleme hinzugekommen. Seit dem 8.01.23 kaum noch Probleme
Hallo zusammen,
erstmal möchte ich mich herzlichst bei den Autoren und Gründern für diesen „Ort“ bedanken. Diese unspezifische Erkrankung ist so herausfordernd und es unfassbar wertvoll, dass hier so gut strukturiert und wertschätzend die Menschen unterstützt werden! Danke dafür!!!
Ich weiß leider noch gar nicht genau ob ich persönlich hier auch richtig bin, daher habe ich mich entschlossen hier einmal meine Geschichte zu posten und hoffe darauf, dass es hier Betroffene gibt, die ähnliches erlebt haben oder mir sonst irgendwie weiterhelfen können.
Vor der hier beschriebenen Erkrankung stand ich „voll im Leben“, habe viel und regelmäßig Sport gemacht, war beruflich gut eingebunden (Familientherapeut für das Jugendamt in Köln), und war so gut wie nie Krank, ich hatte keine Vorerkrankungen oder Allergien und war körperlich sehr fit. Ich hatte vorher nichtmals einen Hausarzt. Zudem habe ich viel Zeit mit meinen Familie (verheiratet, 2 Kinder) verbracht und war sozial gut eingebunden und aktiv.
Am 30.03.2021 wurde ich zum ersten mal mit Biontech und am 10.05.2021 mit Moderna, geimpft. Ich hatte keine besonders starke Impfreaktion, war aber im Anschluss ca. 2 Tage sehr schlapp und energielos. Nach der zweiten Impfung bis zum Dezember 2021 hatte ich immer wieder Phasen, in welchen ich starke unspezifische Schmerzen hatte und deutlich weniger leistungsfähig war, zu dem kam, dass ich öfter nicht definierbare körperliche "Ausfälle" hatte und nicht mehr gut laufen konnte. Diesen Veränderungen schenkte ich jedoch nur wenig Beachtung und bemühte mich einfach weiterzumachen.
Am 10.12.2021 hatte ich dann einen starken „Anfall“, dieser äußerte sich zunächst durch starke Rückenschmerzen, dann brach ich zusammen und hatte keine Kraft mehr. Anschließend habe ich unkontrolliert am Körper gezittert und gezuckt, sowie mich übergeben und lag ca. 2 Std kraft- und bewegungslos im Bett. Ab diesem Zeitpunkt hat sich mein Leben massiv verändert, so hatte ich im Anschluss kontinuierlich starke Rückenschmerzen und hatte immer wieder mit starken Schwächeanfällen und Müdigkeit zu kämpfen. Anschließend wurde ich mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall umfangreich orthopädisch untersucht (3 MRT, Physiotherapie, Manuelle- Therapie, Osteopathie). Alle Untersuchungen blieben jedoch ohne Befund oder Verbesserung.
Im Februar 2022 kam es dann zu einer Corona- Infektion und anschließend kamen zu den bestehenden Symptomen immer mehr neurologische Schmerzen, diese traten an verschiedenen Stellen am Körper auf und waren auch in meinem Empfinden sehr unterschiedlich („Brennessel“, „Kribbeln“, „Stiche“, „Ameisen“, Taubheitsgefühle). Zudem kam, dass ich immer wieder starke motorische Ausfälle hatte, sodass ich phasenweise nur bedingt mobil war. Daraufhin wurde ich umfangreich neurologisch untersucht (2x MRT Schädel, diverse Elektro- Impulsmessungen, 2-mal Lumbalpunktion mit stationärem Krankenhausaufenthalt). Die Befunde blieben unspezifisch und es wurden alle Neurologischen Erkrankungen ausgeschlossen. Auf Anraten der Ärzte ließ ich mich auch psychologisch untersuchen, jedoch blieb auch diese Untersuchung ohne Erkenntnisse oder mögliche Ansatzpunkte.
Mein Zustand blieb in der Folge weiterhin sehr herausfordernd, so hatte ich täglich Schmerzen, Systemausfälle (Kraftlosigkeit in den Armen oder Beinen, wodurch ich nur noch bedingt mobil war) oder Schwächeanfälle (plötzliche Müdigkeit und Bewegungslosigkeit), hinzu kamen starke Appetitlosigkeit (Gewichtsverlust von 15kg) und intensive Schmerzen in den Handflächen und Augen (plötzlich eingeschränktes Sehvermögen), sowie Schwindel. Ich beschrieb meine Krankheit immer wieder mit „Voodoo- Puppen- Syndrom“ (plötzliche Schmerzen, Muskelzuckungen, einschlafende Gliedmaßen) oder „Crutius- Fluch“ (intensive unspezifische Schmerzen, die mich handlungsunfähig machten und ich unter starken Schmerzen mich auf dem Boden gekrümmt habe).
Auf Grund der fehlenden Erkenntnisse aus der Schulmedizin besuchte ich mehrere Heilpraktiker, diese behandelten mich mit intravenöser Vitaminzufuhr, Akupunktur, Massagen, Bioresonanz, unterschiedlichen Medikamenten und Ernährungsumstellungen. Mein Zustand blieb jedoch unverändert.
In dem gesamten Zeitraum nach dem „Anfall“ am 10.12.21 hatte ich lediglich 15 schmerzfrei Tage und seit dem Sommer 2022 habe ich täglich intensive Symptome oder Systemausfälle. Dies ist besonders herausfordernd mit und für meine Kinder, da sie mich regelmäßig zuckend auf dem Boden finden oder ich auf Grund von Schmerzen oder Müdigkeit nur noch bedingt am Familienleben teilnehmen kann
Im Dezember 2022 ergab eine Bioresonanzanalyse bei einem Facharzt in Ulm, eine starke Reaktion (Überproduktion des Spike-Proteins) meines Körpers auf die zweite Corona-Schutzimpfung, sowie auf die Corona-Infektion im Februar 2022. Somit wurde von ihm und auch weiteren Ärzten die Diagnose Post-Covid gestellt. Diese Diagnose würde Phasen meiner Erkrankung, sowie die Schwierigkeit einer klaren Diagnostik erklären, zudem passen die Symptome, nach Ansicht der Ärzte, zu einer Post Covid- Erkrankung (Fatique-Syndrom, Muskelschmerzen, Neurologische- Schmerzen, Brain fog). Diese Diagnose wird jedoch auch immer wieder in Frage gestellt, da der „klare“ Beginn meiner Erkrankung Monate nach der zweiten Impfung und vor der Coironainfektion einsetzte. Eine „stille“ Coronainfektion kann größtenteils ausgeschlossen werden, da ich beruflich bedingt regelmäßige Tests durchgeführt habe.
Nach Weihnachten 2022 verschlechterte sich mein Zustand stark, sodass ich nur noch sehr wenig schmerz- bzw. symptomfreie Zeit (ca. 2 -5 Stunden pro Tag) habe. Ab diesem Zeitpunkt ist es mir endgültig nicht mehr möglich zu arbeiten, längere Zeit das Haus zu verlassen oder Sozialkontakte zu pflegen. Zuvor hatte ich mich immer wieder bemüht irgendwie am Leben teilzunehmen, mich um meine Kinder zu kümmern und beruflich aktiv zu bleiben, dies war das gesamte Jahr 2022 nur unter großen Mühen möglich und sorgte nach Überbelastung regelmäßig für Verschlechterungen meiner Situation.
Meine aktuellen Symptome, welche immer wieder in „Wellen“ auftreten, und mich am meisten belasten sind,
-Fatique,
-Kopfschmerzen und Übelkeit,
- neurologische Schmerzen und Ausfälle,
-Muskel- und Gelenkschmerzen,
-„Brain fog“,
- Augenschmerzen sowie Schmerzen in den Handflächen.
Ich war bei vielen unterschiedlichen Fachärzten, habe auch Reisen quer durch Deutschland gemacht und hohe Kosten auf mich genommen. Dennoch leide ich weiter täglich an den Symptomen, sodass ich aktuell nur noch sehr bedingt für meine Töchter da sein kann, an sozialen Kontakten nicht mehr teilnehmen kann, nicht mehr arbeitsfähig bin und sich mein Zustand, nach meinem Empfinden weiter verschlechtert.
Ich habe sehr viele meiner Symptome hier wiedergefunden und kann mir eine Schädigung durch die Impfung auch vorstellen, leider habe ich die Anzeichen damals einfach ignoriert, so dass ich jetzt keine direkte Verbindung zwischen den Symptomen und der Impfung habe. Daher ist meine Frage an euch, ob euch ein langsamer unspezifischer Beginn der Erkrankung bekannt ist, oder schließt sich damit eine Post Vac. Erkrankung aus? Auch interessant wäre für mich zu wissen, ob euch die Symptome vertraut vorkommen und ob ihr glaubt, dass ich hier richtig bin.
Es ist für mich auch überhaupt nicht wichtig, wo die Krankheit herkommt! Aber eine klare Zuordnung würde mein Verständnis zu meiner Erkrankung deutlich erweitern und ich wäre nicht mehr alleine der Krankheit ausgeliefert.
@janis-w … es tut mir so leid, dass die Ärzte immer noch nicht Bescheid wissen, dann wäre dir das meiste erspart geblieben. Ich dachte, dass die Leitlinien wenigstens zu Long Covid mittlerweile allen Ärzten geläufig sein müssten 😡 Leider hast du mit den ständigen „Arbeitsversuchen „, der mangelnden Schonung alles ganz schön verschlimmert. Bitte 🙏hör jetzt endlich auf deinen Körper. Es gibt nur Schlagworte für das Ganze, wie Long Covid / Post Covid / Post vac / CFS ect ect. , gemeinsam haben sie alle, dass bis dato biomarker fehlen und das PACING bis dato der beste Ansatz ist, um aus diesem Zustand heraus zu kommen. Durch den Stress des Körpers mit dem Spike protein ( auch in Impfung ) kommt es bei einigen zu einer Überreaktion des Immunsystems. Aufgrund dessen könnte man sagen zu einer Störung des gesamten Organismus durch das überreizte Nervensystem. Angefangen beim Darm / Nerven/ Energiehaushalt/ Hormone / Blutverteilung im Körper sowie zu Durchblutungsstörungen ect ect…das erklärt die Bandbreite der ganzen Symptome . Von der Charité gibt es Leitlinien zu Post Covid sowie bei CFS, die musst du unbedingt ab jetzt befolgen 🙏…
als erstes würde ich dir gleich jetzt und heute Meditation / Entspannungsübungen Nahe legen. Das Runterfahren des Nervensystem ( symphatikus ) ist jetzt deine wichtigste Aufgabe, die nächsten Wochen / Monate 😵💫🤦♀️
Du bist hier sehr richtig! Und einer der stark Betroffenen! Du hast zwar schon sehr viel gemacht, hast du auch die Viren Reaktivierung prüfen lassen? EBV, Herpes Zoster, Herpes Simplex. Autoantikörper? Das klingt stark nach ME/CFS.
Ob durch Impfung, durch Corona, durch Viren - ich habe mittlerweile Post Vac, Post Covid, ME/CFS als Diagnose. Eindeutig bei mir, da es direkt nach der Impfung los ging. Letzten Endes spielt es in der Therapie vermutlich keine Rolle was es ausgelöst hat bei dir.
Hast du dich schon mit ME/CFS befasst? Spricht vieles dafür bei dir. Es gibt Behandlungsansätze, um zumindest symptomatisch etwas Besserung zu erfahren. Charite, Fatigatio, Bundesverband ME/CFS in HH und weitere Internetseiten. Da wird viel erklärt zu der Erkrankung.
Zu den Behandlungsansätzen - Mikrobiom prüfen lassen, Darm sanieren, Nahrungsergänzungsmittel, da der Energiestoffwechsel bei ME/CFS gestört ist (Mitochondrien). NADH, Ribose, Vit D, Vit B Komplex, Magnesium, Zink, Q10 etc. Das wird bei ME/CFS empfohlen. Pacing ist das A und O. Du hast gearbeitet und alles versucht und vermutlich hat sich dein Zustand dadurch verschlechtert. Mastzellen beruhigen mit Tabletten (Antihistaminika), histaminarme Kost wird empfohlen. Tabletten gegen die Schmerzen, da gibt es ein paar, dazu gibt es auch im Forum einiges - Pregabalin, LDN, etc. Tatsächlich wurde mir auch Vagusnervtraining empfohlen. Mitochondrien Test / BHI. Untersuchungen gibt es viele, für viel Geld. Alles Ansätze. Vielleicht hilft dir was davon.
Lumbalpunktion, MRT, etc. Haben hier viele machen lassen... viele von uns waren im KH, in Notaufnahmen, haben den Krankenwagen gerufen. Alles auch hinter mir.
Deine Symptome passen hier gut rein. Es tut mir leid, dass es dich so schwer erwischt hat. Alles Gute dir, vielleicht kann dir das Forum etwas weiterhelfen...
2x Moderna Juni/Juli 2021, 2x Corona Infektion
Taubheitsgefühle, Brennen, Kribbeln, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Belastungsintoleranz, PEM, Erschöpfung, Atemnot bei Belastung, Gürtelrose, Herpes Simplex, EBV Reaktivierung, Herzrasen, Verdacht auf POTS, Schwindel, Beinschwäche/Gangunsicherheit, schmerzende Lymphknoten, Schmerzen rechtes Auge, Sicca Symptomatik, ME/CFS, Histaminintoleranz, Mastzellaktivierung, Mitochondriopathie, Konzentrationsprobleme
Veröffentlicht von: @janis-wAm 30.03.2021 wurde ich zum ersten mal mit Biontech und am 10.05.2021 mit Moderna, geimpft. Ich hatte keine besonders starke Impfreaktion, war aber im Anschluss ca. 2 Tage sehr schlapp und energielos. Nach der zweiten Impfung bis zum Dezember 2021 hatte ich immer wieder Phasen, in welchen ich starke unspezifische Schmerzen hatte. ...
Diese Diagnose wird jedoch auch immer wieder in Frage gestellt, da der „klare“ Beginn meiner Erkrankung Monate nach der zweiten Impfung und vor der Coironainfektion einsetzte.
Ich habe sehr viele meiner Symptome hier wiedergefunden und kann mir eine Schädigung durch die Impfung auch vorstellen, leider habe ich die Anzeichen damals einfach ignoriert, so dass ich jetzt keine direkte Verbindung zwischen den Symptomen und der Impfung habe. Daher ist meine Frage an euch, ob euch ein langsamer unspezifischer Beginn der Erkrankung bekannt ist, oder schließt sich damit eine Post Vac. Erkrankung aus? Auch interessant wäre für mich zu wissen, ob euch die Symptome vertraut vorkommen und ob ihr glaubt, dass ich hier richtig bin.
Es ist für mich auch überhaupt nicht wichtig, wo die Krankheit herkommt! Aber eine klare Zuordnung würde mein Verständnis zu meiner Erkrankung deutlich erweitern und ich wäre nicht mehr alleine der Krankheit ausgeliefert.
Siehe auch
https://postvac.org/community/organisatorisches-anregungen-feedback-etc/sitemap/#post-29086
Erstmal vielen herzlichen Dank, dass ihr meinen langen Bericht gelesen habt und dazu noch so umfangreich und hilfreich geantwortet habt.
Mir ist mittlerweile, schweren Herzens, bewusst geworden, dass ich noch weiter mit meinen Belastungen zurückfahren muss. Und ich teile eure Meinung, dass ich durch mein bemühtes "kämpfen" meinen Zustand verschlechtert habe.
Der Hintergrund dazu ist jedoch, dass ich im Sommer mit meiner Familie in eine neue Stadt in ein Häuschen gezogen bin und ich viel gearbeitet und organisiert habe, damit meine Familie hier gut Wurzeln schlagen kann. Dadurch habe ich mich jedoch kontinuierlich überfordert und hatte fast jeden Tag einen Zusammenbruch. Jetzt wo ich langfristig krankgeschrieben bin und viel organisiert ist, gelingt es mir besser auf meine Grenzen zu achten und passender mit den Symptomen umzugehen.
Ich habe ME/CFS als ein Symptom von vielen betrachtet, nun wird mir immer mehr bewusst, wie zentral es ist und durch einige Beiträge und Videos habe ich mein Verständnis der Mechanismen erweitern können.
Das einige von euch auch ähnliche Symptome und einen ähnlichen Beginn zu haben scheinen, gibt mir das Gefühl nach sehr langem Suchen endlich am richtigen Ort zu sein! Dabei stimme ich euch zu, dass es vermutlich auch erstmal nicht unbedingt wichtig ist, wodurch es aufgetreten ist, sondern ich muss erstmal aus diesem Tief heraus. Dafür werde ich mich jetzt erstmal ME/CFS widmen, da diese Symptomatik für mich jetzt sehr deutlich ist!
Vielen Dank und euch einen möglichst schönen Tag!
Veröffentlicht von: @molletmein Name ist Michael, ich bin (noch) 38 Jahre alt und habe mich am 20.03.2021 aufgrund der Empfehlung meines Hausarztes als Risikopatient in Stuttgart im Impfzentrum mit Comirnaty impfen lassen. Die Nebenwirkungen waren moderat, der Arm tat bisschen weh und nach ca. 6-7 Stunden bekam ich kurzzeitig ein wenig Schüttelfrost, ich ging dann aber sowieso Schlafen und die Sache war damit nicht so wild. Ich konnte normal schlafen und am nächsten Tag tat der Arm ein wenig mehr weh aber bis auf leichte Kopfschmerzen war ich mit meiner Entscheidung der Impfung glücklich. Nach ca. 2 Wochen zeichnete sich bei mir eine enorme Müdigkeit und Abgeschlagenheit ab. Ich war, wie auf Reserve. Ich war auch deutlich aggressiver was eigentlich überhaupt nicht mein Charakter ist. Zusätzlich bekam ich Magen / Darm Probleme, Herzstolpern und etwas das sich anfühlt wie eine Bindehautentzündung aber keine ist, die Augen brennen und ich sehe schlecht, bzw. es ist eine art Fremdkörpergefühl mit Druck hinter den Augen. Licht bzw. grelle Sachen kann ich kaum ansehen ohne meine Augen zu zu kneifen.
Die Sympthome verschwanden nach ca. einem Monat und ich habe es damals nicht auf die Impfung rückgeschlossen. Ich ging also am 12.05.2021 wieder ins Impfzentrum um mir meine Zweitimpfung zur Vollimunisierung abzuholen. Dieses mal tat der Arm danach deutlich mehr weh, ich hatte aber sonst keine nennenswerten Nebenwirkungen. Nach ca. einem Monat hatte ich das selbe wie nach der Erstimpfung, diesesmal aber viel stärker, der Alltag ist damit beinahe unmöglich zu überwältigen. Ich habe folgende Symptome. Kopfschmerzen vor allem auf höhe über den Schultern, also am Hinterkopf. Schmerzen im Genick Bereich, Kreuzschmerzen, Augenbrennen, Magen / Darm Beschwerden und Herzrhythmusstörungen.
Diese Herzrythmusstörungen haben mir Angst gemacht, ich bin deshalb zu 2 Kardiologen gegangen, der Befund nach Sonographie und Langzeitekg ist, das Herz ist Gesund. Beim zweiten Kardiologen habe ich sogar eine Herzkatheteruntersuchung über mich ergehen lassen mit dem Befund, die Koronalarterien sind alle Frei und nicht verengt und in keiner Funktion eingeschränkt.
Da ich von einer Ernsthaften Erkrankung ausging habe ich auf Selbstzahlerbasis für 800€ ein Ganzkörper MRT anfertigen lassen und dabei kam nichts raus bis auf eine kleine Zyste nahe der rechten Niere und einer kleinen Arachnoidalzyste die wohl angeboren ist.Die Beschwerden hielten bis ca. den 15.12.2021 an als sie dann plötzlich weg waren.
Ich war überglücklich und dachte juhu, endlich wieder normal sein. Denken können, nicht die ganze Zeit Müde sein, Sport machen können.
Bis dahin hatte ich nur manchmal mit dem Gedanken gespielt das es eine Impfreaktion sein könnte. Am 11.12.2021 habe ich mich dem Medialen Druck gebeugt und mir die 3. Booster Impfung geben lassen, dieses mal hatte ich nicht mal mehr Armschmerzen und ich habe mich schon gefragt ob ich dieses mal Kochsalz bekommen habe. Aber die retourkutsche kam nach 3,5 Wochen, jetzt habe ich wieder alle Sympthome von vor dem 15.12 nur nochmals deutlich stärker. Ich sehe nur noch im absoluten Focus Scharf und kann kaum ohne zu torkeln mit den Hunden spazieren gehen, ein normales Leben ist so definitiv nicht möglich. Ich kann weder Einkaufen gehen noch arbeiten gehen, mir fallen teilweise die einfachsten Wörter nicht mehr ein und ich kann kaum mehr rechnen.
Ich habe diese Symptome meinem Hausarzt bereits mehrfach geschildet aber er glaubt mir einfach nicht, das ist alles Psychosomatisch. Warum soll das Psychosomatisch sein wenn sich in meinem Leben überhaupt nichts verändert hat. Warum ??? ich war noch nie ein Freund davon das man sich sachen einbildet, entweder man hat Dinge oder nicht.
Zwischenbericht. Im August 2022 hatte ich dann eine relativ harmlose Corona infektion. Lustigerweise tat mir ein Tag bevor ich die Infektion dann körperlich bemerkte mein Impfarm an der Einstichstelle weh, als würde ich gerade da rein geinpft. Bis heute hat sich leider nichts verbessert. Bei mir kommt es in Schüben, mal ist es zwei Wochen gut und dann wieder zwei Wochen schlecht. Das einzige was ich bisher gefunden habe was hilft ist eine 1mg Tavor Expedit, ich will hier niemanden zu Benzos verleiten aber das lindert bei mir beinahe alle Beschwerden, vor allem aber das nervigste und das sind die Bauchschmerzen / Darmschmerzen, Durchfall und die Rückenschmerzen mit dem Nachteil eben Abhängig werden zu können, da ich mittlerweile aber so verzweifelt bin näme ich das Risiko in Kauf, es ist das einzige was ich gefunden habe was wirklich hilft. Aspirin 500 usw. bringt bei mir nicht wirklich etwas. Auch mein Blutlabor ist immer gleich. Entündungswerte etwas hoch sonst aber ok. Ich hoffe das die meisten von euch den mist mittlerweile los geworden sind.
@mollet Warst du nie bei einem Neurologe und Rheumatologe?
Lass deine detaillierte Blutwerte messen. Nicht etwas einfaches wie Großblutbild usw. Etwas richtig mit AKs die oft hier und im Internet diskutiert sind.
PS Es gibt eine Post Vac Gruppe in Tübingen.
Letzter Beitrag: Uniklinik Erlangen Unser neuestes Mitglied: Ziegenbille Neueste Beiträge Ungelesene Beiträge Schlagwörter
Forum Icons: Das Forum enthält keine ungelesenen Beiträge Das Forum enthält ungelesene Beiträge
Themen-Icons: Unbeantwortet Beantwortet Aktiv Heiß Oben angepinnt Nicht genehmigt Gelöst Privat Geschlossen
