Postinfektiöse Erkrankungen

Quelle: Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Postinfektiöse Erkrankungen – Versorgung, Dateninfrastruktur, Forschung und Prävention, 2026. Lizenz: CC BY-ND 4.0. Die Grafik wurde unverändert übernommen. CC BY-ND 4.0

Leopoldina-Stellungnahme zu postinfektiösen Erkrankungen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat am 1. Oktober 2026 die Stellungnahme „Postinfektiöse Erkrankungen – Versorgung, Dateninfrastruktur, Forschung und Prävention“ veröffentlicht. Darin beschreibt sie postinfektiöse Erkrankungen als ein erhebliches gesundheitliches und gesellschaftliches Problem. Besonders Long COVID und ME/CFS können zu langanhaltenden und schweren Einschränkungen führen, wobei die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen bislang nur unzureichend verstanden sind.

Die Leopoldina sieht insbesondere Defizite bei der medizinischen Versorgung, der Diagnostik, der Datenerfassung und der Erforschung der Krankheitsmechanismen. Sie fordert deshalb unter anderem eine bessere Vernetzung der Versorgungsstrukturen, einheitlichere diagnostische Grundlagen, eine verbesserte Dateninfrastruktur sowie eine verstärkte biomedizinische Forschung. Ziel ist es, die unterschiedlichen Krankheitsmechanismen besser zu verstehen, Biomarker zu identifizieren und daraus gezieltere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zu entwickeln. Insgesamt formuliert die Stellungnahme mehr als 30 Handlungsempfehlungen.

Auch ME/CFS wird ausdrücklich als schwere postinfektiöse Erkrankung berücksichtigt. Die Leopoldina weist darauf hin, dass Betroffene erheblich in ihrer körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein können und dass für diese Erkrankungen weiterhin keine ausreichenden spezifischen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Post-Vac-Erkrankungen werden in der Stellungnahme ebenfalls berücksichtigt, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt der Arbeit. Die Stellungnahme konzentriert sich insgesamt auf postinfektiöse Erkrankungen und insbesondere auf Long COVID und ME/CFS. Krankheitsbilder, die nach einer COVID-19-Impfung auftreten, werden im Zusammenhang mit diesem Themenkomplex aufgegriffen. Eine eigenständige, ausführliche wissenschaftliche Darstellung des Post-Vac-Syndroms ist jedoch nicht Gegenstand der Stellungnahme.

Insgesamt macht die Leopoldina deutlich, dass postinfektiöse Erkrankungen medizinisch und wissenschaftlich noch nicht ausreichend verstanden sind und dass erheblicher Forschungs- und Versorgungsbedarf besteht. Sie sieht insbesondere in einer besseren Datengrundlage und der Erforschung biologischer Krankheitsmechanismen eine Voraussetzung dafür, künftig präzisere Diagnosen und wirksamere Behandlungen entwickeln zu können.

Hinweis zur Erstellung dieses Textes: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (KI) erstellte und verkürzte Zusammenfassung der genannten Leopoldina-Stellungnahme. Sie ersetzt nicht die Lektüre des Originaldokuments. Die inhaltlichen Aussagen wurden anhand der offiziellen Veröffentlichungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina überprüft. Für die maßgebliche und vollständige Darstellung ist ausschließlich die Originalstellungnahme heranzuziehen.