Behandlung mit Heparin - Erfahrungsbericht
Hi Zusammen,
mich hat eine sehr interessante Email von einer Betroffenen erreicht. Die würde ich hier gerne kurz zusammenfassen, da es für einige hilfreich sein könnte, oder der ein oder andere vielleicht auch schon Erfahrungen damit gesammelt hat. Die Verfasserin der Email hat zugestimmt, dass ich Ihren Text hier reinkopieren darf.
Im Kern geht es um eine deutliche Verbesserung der Beschwerden nach der Injektion von Heparin.
Was mir gut getan hat würde ich gerne mit anderen Betroffenen teilen, denn es war eher ein Zufallstreffer als etwas, was die Ärzte geplant haben.
Ich habe nach ca 5 Wochen, als ich im Krankenhaus war, eine Heparinspritze bekommen und es ging mir wesentlich besser nach einigen Stunden.
(Was mir keiner so recht geglaubt hat...) Mein jetziger Hausarzt hat im Oktober vorgeschlagen, es einfach nochmal
mit neidrigdosiertem heparin zu versuchen. Ich habe in 3 Wochen 4 Spritzen bekommen und es wurde jedesmal fühlbar besser.Seitdem bin ich wieder ich selbst, kann denken und Dinge tun, wenn auch noch lange nicht
normal bin ich jetzt doch auf dem Wege der Besserung.Meine Probleme waren vor allem Schwindel, Brainfog, Brustende und Luftnot. Ich habe mich die ersten Monate eigentlich gefühlt wie eine vertrocknende Zimmerpflanze, habe nur so vor mich hin vegetiert. Außerdem hatte ich Nacken- und Kopfschmerzen, Schlafprobleme, bin manchmal nachts aufgewacht mit Herzrasen. Hatte oft Pochen in den Ohren und Tinnitus.
Wenige Stunden nach der ersten Spritze (und auch nach den Folgenden, wenn auch weniger stark), hatte ich das Gefühl, dass ein Eisenrig, der um meine Brust war, sich auflöste, ich konnte wieder frei atmen. Das war extrem. (Ich hatte brigens die ganze Zeit erhöhte D-Dimere, wenn auch nicht sehr hoch, anfangs bei 780, später bei 670, die gingen auch runter auf 550 nach der Behandlung mit Heparin im Oktober, sind aber jetzt wieder auf 650.
Der Brainfog hat sich während der zweiten Behandlung mit Heparin sehr gebessert, es ist eigentlich weg. Ich kann wieder denken, habe Ideen und meine Kreativität ist zurückgekehrt. Ich fühle mich wieder wie ich selbst, nicht wie eine vertrocknete Pflanze.
Was geblieben ist leider sind meine Leseschwierigkeiten, vielleicht sind sie ein bißchen besser.
Fatigue nach Anstrengung ist weniger schlimm und weniger häufig. Ich gehe zum Spaß spazieren, daran war monatelang nicht zu denken.
Auch Ohrgeräusche sind wesentlich weniger.
Schwindel ist fast komplett weg, ab und zu noch ein Hauch. Das war allerdings auch vorher schon besser geworden, als der Blutdruck und Puls runter ging auf normale Werte nach ca 2 Monaten. Da scheint Eisen sehr geholfen zu haben. Ist aber nach dem Heparin auch noch wesentlich besser.
Insgesamt habe ich wesentlich mehr Energie, Kraft und Lebensfreude.
Man kann übrigens ruhig - laut meinem Hausarzt - eine niedrig dosierte Heparinspritze 'einfach mal' ausprobieren. Es gibt da wenig Nebenwirkungen. Diese Spritzen nehmen manche Leute auch bei Langstreckenflügen, um Krampfadern vorzubeugen. Die Hochdosierten können nur unter genauer Beobachtung gegeben werde.
Er meinte, wenn Sie denken, dass Ihnen das geholfen hat, probieren wird das einfach. Die erste Spritze war wieder wie eine Art Wunderheilung. Ich würde also denken, diejenigen, bei denen es wirkt, werden es deutlich merken.
Keine Ahnung, ob das der Grund ist, aber ich bin unendlich dankbar, dass es gewirkt hat. Jetzt habe ich das Gefühl, es geht mir, bis auf ein paar Rückfälle stetig besser und ich hoffe, dass ich in 1-2 Monaten wieder fit bin. So fühlt es sich jedenfalls jetzt an. Vorher ging es unendlich langsam vorwärts. Zwar wurde es erkennbar besser, aber im absoluten Schneckentempo und mit ständigen Rückfälle, ein Schritt vor, drei zurück.
Bis heute gibt es bei mir auch einen Zusammenhang mit dem Zyklus. Vor und während der Tage ist es immer schlechter. Vielleicht Eisen oder Blutgerinnung, den Grund habe ich noch nicht gefunden.
Außerdem war ich vor Kurzen auch bei einer Gerinnungsmedizinerin, die Heparin auch als logisches Medikament bei Impfnebenwirkungen sieht.
Das klingt für mich sehr vielversprechend und ich freue mich sehr, dass es der Person so gut geholfen hat. Hat jemand anderes auch solche Erfahrungen gemacht?
VG
admin
Das ist doch ein blutverdünner, mann muss erst mal einen Arzt finden der das einen spritzt. Ich würde es jedenfalls machen.
15.08 1. Biontech Impfung, seit 18.08
Schwindel, Benommenheit, Schwäche in Beinen und Arme, Erschöpfun, zucken in den Händen, Kopfschmerzen, Fatigue , MRT Kopf wurden Läsionen entdeckt, Lumbalpunktion erhöte Eiweiß und Oligoklunale Banden Positiv, alles ohne Besserung, und am 30.11 Termin beim Anwalt wegen Schadensersatzklage.
Das würde doch wieder für die Theorie sprechen, dass die Durchblutung gestört ist und dadurch der Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Von daher würde Heparin Sinn machen.
Das hört sich spannend an, gibts Infos zur Dosierung mit der die Betroffene behandelt wurde?
Würde das gerne meinem Hausarzt vorlegen !
VG
Hmmm, soviel ich weiß, verträgt sich Heparin nicht gut mit Histaminintoleranz...
Hat da wer Erfahrungswerte?
24. April: 1. Impfung Astra
• 1 Nacht Fieber sonst nichts.
• 6 Tage später KH mit krampfartigen Schmerzen in den rechten Extremitäten. Blutbefunde, Ultraschall, SchädelCT ohne Befund.
• 14 Tage später: Atemnot, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit. Wieder KH, Blut, Röntgen, CT, Herzecho ohne Befund. Diagnose Panickattacken.
•Juni, Juli kaum Beschwerden
21. Juli: 2. Impfung Pfizer
• Muskelschmerzen, 4 Tage schlapp und müde. Dann alles wieder gut
• ab Mitte August abendliche Spannungszustände, Atemnot, Herzklopfen, Zittern
• Ende August/ Anfang September: Erschöpfungszustände, hoher Puls, Schwindel, Übelkeit. Wieder ins KH: EKG, Herz Echo, Blut, Röntgen ohne Befund.
•September/Oktober mal bessere, mal ganz schlechte Tage. Neu: Nackenschmerzen, Kiefergelenk verspannt, starker Tinitus.
* Anfang November: Kardiologe, Herzecho, BelastungsEKG, 24h EKG ohne Befund
* Ende November Neurologe. Neurologisch alles OK, jedoch der 1. Arzt, der sagt: ja, das kann von der Impfung kommen. Neue Symptome: Hautreaktionen (Rötungen, kleine Ekzeme, Stechen, Jucken, trockene Haut, Blaufärbungen der Haut) und Verdauungsprobleme.
Hi, ich habe nachgefragt und die Antwort war:
Die erste Spritze in der Klinik war Fraxipirin, die Dosierung weiß ich nicht, aber sie war wohl so hochdosiert, dass sie nur in der Klinik verwendet werden darf.
Alle weiteren waren Crusia 4.000 IE. Das sind niedrigdosierte Spritzen, die man sich auch selbst geben könnte und in der Apotheke zu haben sind. Sie müssen aber verschrieben werden, denke ich.
Bitte stimmt jede Behandlung mit eurem Hausarzt ab!
LG
Alle Kontaktanfragen bitte per Email an kontakt@postvac.org. PNs werden nicht mehr gelesen von diesem Account. Danke.
Ich habe zwei Wochen nach Impfung Heparin im KH jeden Tag für eine Woche bekommen und danach warbes wirklich besser. Die Ärzte drauf angesprochen, ob ich was mit der Durchblutung haben könnte( lag auf der Neuro) wurde verneint . Habe trotzdem von den Ärzten noch 4 für daheim mitbekommen , aber ich war dann doch was ängstlich 🙈so alleine zu Hause. Lieber ASS und Omega3 genommen.
lieben Gruß Marion
Einzige Biontech 5.8. Missempfindungen ganzer Körper, Magen/ Darmprobleme, Gesichtslähmung r./ Kehlkopf- Zwerchfellkrampf/ Tinitus/ Augenprobleme/wenig Belastbar/ Atemnot/ Panikattacken/ Rückenbrennen- Schmerzen/ Tremor r. Daumen einen Tag
@nottheadmin hi, super vielen lieben Dank. Ich hab diese Woche den nächsten Arzttermin, nach Bestimmung der D-Dimere hoffe ich dass wir das Projekt Heparin mal angehen.
Hoffe der Betroffenen geht’s mittlerweile weiterhin besser.
- @nagra
Hi, D-Dimere bestimmen lassen, die waren i.O. - allerdings habe ich gerade erhöhte Leberwerte vermutlich wg den NEM‘s (wurden jetzt abgesetzt).
Muss jetzt noch 1-3 Wochen warten, dann nochmal Bluttest, hoffen dass die Leber wieder i.O. sind und dann kann ich das mit dem Heparin ausprobieren. Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂
Es gibt ja auch Heparin-Salben. Die sind m.E.n. nicht verschreibungspflichtig und natürlich einfacher in der Anwendung als Spritzen.
Meint ihr, dass die auch eine gewisse Wirkung als Blutverdünner/Blutgerinnungshemmer haben. Wenn ja, würde ich mir mal eine Salbe bestellen und das ausprobieren.
Kennt sich hier jemand aus oder hat auch schon an Heparin-Salben gedacht?
Oder ist das Blödsinn, da nur Spritzen eine nennenswerte Wirkung haben?
40 J., 1 Impf. Biontech 11.06.2021, 2 Impf. Biontech 11.08.2021.
07.10.2021: Zusammenbruch, seitdem: Allgemeine Schwäche, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelzuckungen, Gangunsicherheit, Schwindel, Leistungsknick, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, allgemeines Zittern, Tinnitus, Brainfog, Wortfindungsstörungen, geschwollene u. schmerzende Lymphknoten linkes Ohr, kribbeln Gesicht, Herzstolpern, stark erhöhter Herzschlag.
2024: geblieben sind in erster Linie: Muskelschwäche, gelegentlich Muskelzucken, PEM, Fatigue
Diagnosen: 2022: ME/CFS, Long Covid, Post Vac, Verdachtsdiagnose 2024: Myasthenia Gravis
Habe meine Hausärztin auf Heparin angesprochen, aber sie will es mir nicht verschreiben / verabreichen, da keine Indikation vorliegt. Es wäre ein offlabel use. Kann ich ihr nicht verübeln, aber ich hätte es gern probiert. Zumindest konnte ich sie überreden, dass mal die D-Dimere gecheckt werden.
Wäre denn ASS einen Versuch wert? Verdünnt das Blut ja auch.
An eine Wirkung von Heparinsalben glaube ich eher nicht.
2. Biontech-Impfung 23.07.2021, persistierende Symptome seit Anfang Juli, besonders: Brain Fog (Benommenheit), Ohrensausen, Kopfdruck.
Besser gewordene bzw. nicht mehr vorhandene Symptome: Panik, Albträume, starke Kopfschmerzen, Polyneuropathie.
Ich habe Clexane 0,4 mg für 2 Tage nacheinander ausprobiert und leider hat es nichts genutzt. Ich denke es würde vor allem bei erhöhten D-Dimeren helfen. Meine waren im November normal. Wollte es aber trotzdem versuchen, weil bis jetzt noch nichts anderes geholfen hat.
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