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Spike-Protein in Immunzellen: Hat Dr. Bruce Patterson Long Covid/Post-Vax-Syndrom gelöst?

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(@emi)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@paddel_xd 

5 Jahre. Für alles Weitere schreibe mir bitte eine PN oder Frage den Arzt Deines Vertrauens 🙂 

M, 33 zuvor sehr sportlich. Beginn der Symptome Okt. 23 mutmaßlich nach einer Infektion - 1,5 Jahre nach der letzten Impfung.
- Schwindel, Parästhesien, starke Sehbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Verdauungsprobleme. Stark schubartiger Verlauf

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Veröffentlicht : 23/05/2024 3:40 p.m.
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(@michi009)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Moin Moin,

Bodensee wo hast du deine Untersuchungen gemacht bzw. ich fahre mit dem Roller an den See je nachdem ein Weg 70-110 Km fühle mich auf 80% und am nächsten Tag wiederum Grippeartige Symptome bzw. Müde, innere Unruhe, Kopfziehen etc. so geht es schon ein Jahr. Nach "guten" Tagen kommt nach Anstrengung wieder schlechte. Das gleiche, wenn ich 20 Min mit dem Heimtrainer und oder sich eine Erkältung ankündigt. Symptome wie nach den Impfungen, Corona bzw. Long Covid letztes Jahr.

Grüße

 

 

 

 

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Veröffentlicht : 23/05/2024 3:42 p.m.
(@albert)
Experte

@Bodensee Sehr interessant!

 

@Michi009 Diese Symptome nach Anstrengung habe ich auch. Es bedeutet, dass es zu viel war. Seit gewisser Zeit habe ich den Eindruck, dass mir an diesen Tagen hochdosiertes Vitamin D hilft. Marc Friedrich und Dr. Wolfan Kirsten haben zu diesem Thema einiges veröffentlicht. Wenn VDR in Ordnung ist, kann man mit Vitamin D einiges erreichen. Lithium wird gegen Neuroinflammation diskutiert.

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)

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Veröffentlicht : 23/05/2024 4:35 p.m.
(@goldelse)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@emi 

Mein Arzt hat mir 12 mg (2x 6 mg) verordnet (und vielen anderen Patienten auch).

Sehr günstig liefert Schlossapotheke Aulendorf

Ich habe es 14 Tage genommen, mit 2 Wochen Pause nach der 1. Woche.

Beste Grüße!

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Veröffentlicht : 23/05/2024 6:06 p.m.
(@michi009)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Hallo,

Albert!

gerade mein Vitamin D Wert bekommen 26,2 ng/ml

Muss wieder was auflegen!

 Goldelse:

was für Pillen meinst du?

Ich kenne die Schloss. Apo in Aulend. gut fahre immer hin und hole mein Strophanthin!

LG

 

Vitamin D
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Veröffentlicht : 23/05/2024 6:39 p.m.
(@albert)
Experte

Vergesst bitte nicht die VDR (25OH zu 1,25OH-Ratio)! Ist diese gestört, kann eine Vitamin D-Supplementation sogar entzündungsfördernd sein!

Ideal wäre dazu ein TH1-Stimulans, welches nur Interferon-gamma stimuliert und nicht zusätzlich Interleukin 10 (wirkt immunsuppressiv), wobei es ja eigentlich Gegenspieler sein müssten.

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)

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Veröffentlicht : 23/05/2024 7:35 p.m.
(@emi)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Mittlerweile liegen mir auch die Werte nach 4 Wochen Ivermectin + 2 Wochen Maraviroc vor:

 

14.05.24:
Serum:          Negativ
Immunzellen: 15 pg/ml
Exosomen:     31,6 pg/ml

 

Nachdem ich wochenlang in den Immunzellen negativ war, bin ich unter der Maraviroc-Behandlung wieder positiv geworden. 

Langsam kann ich mir das alles nicht mehr erklären oder herleiten...

 

LG

M, 33 zuvor sehr sportlich. Beginn der Symptome Okt. 23 mutmaßlich nach einer Infektion - 1,5 Jahre nach der letzten Impfung.
- Schwindel, Parästhesien, starke Sehbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Verdauungsprobleme. Stark schubartiger Verlauf

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Veröffentlicht : 28/05/2024 9:18 a.m.
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(@albert)
Experte

@Bodensee Hast du nicht bereits vermutet, dass es unter Maraviroc so kommen könnte, nur was könnte die Ursache sein? Warum nehmen die PBMCs die Spikes wieder auf? Das kann ja nur bedeuten, dass sie den Körper nicht verlassen haben oder es irgendwo ein Viren-Reservoir gibt. Der Darm wäre so ein viel besprochener Kandidat, aber auch der Blinddarm.

Irgendwo habe ich gelesen, dass bei einer hohe Virenlast im Darm Long Covid vorprogrammiert ist. Hinweise in der Literatur gibt es genügend. Jemand schrieb, dass man den Darm quasi mit Immunzellen/Killerzellen richtig fluten müsste, um das Problem loszuwerden und das kann man natürlich nicht, wenn die NK-Funktionalität unterdrückt ist, wobei ich selbst immer noch nicht weiß, warum das so ist. Vitamin D wird in diesm Zusammenhang aber als elementarer Faktor beschrieben.

-

Hier ein Video zum Thema Vitamin D und Lithium:

https://www.youtube.com/watch?v=ZKW6akfPugo

..Und ein Beitrag von Dr. Wolfram Kirsten (PDF):

https://dr-kersten.com/corona-virus-praevention-und-therapie-durch-vitamin-d

-

Ein Zitat von Schilling als Dreingabe:

"So kommt es beispielsweise durchaus vor, dass ein einziger Wirkstoff sowohl die NK-Aktivierung, IFN-y-Aktivierung und IL4-Hemmung beherrscht. Vitamin D ist hier ein heißer Kandidat, aber nur unter der Voraussetzung, dass der VDR arbeitet" (Schilling 2022: S. 179).

 

 

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)

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Veröffentlicht : 28/05/2024 9:39 a.m.
(@emi)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@albert 

Es gab hier im Forum schon Diskussionen darüber, da Maraviroc ja an Rezeptoren bindet, an die wohl auch das Spike binden würde. Somit kann das Spike nicht am Gewebe binden und wohl auch eher von Immunzellen gefressen werden. 

Ich hatte damals, als ich das erste mal negativ in Immunzellen war, Frau Prof. König vom MMD explizit gefragt, ob es nicht auch sein kann, dass das Spike der Immunabwehr entgeht, und deshalb der Wert in den Immunzellen negativ ist - Antwort damals: nein. 

Gerade eben nochmals mit ihr gesprochen. Sie hat ebenfalls keine Erklärung hierfür und meinte dann ebenfalls, dass es durchaus möglich ist, dass das Spike der Immunabwehr zuvor entgangen ist und durch Maraviroc wieder "identifiziert" wird. 

 

M, 33 zuvor sehr sportlich. Beginn der Symptome Okt. 23 mutmaßlich nach einer Infektion - 1,5 Jahre nach der letzten Impfung.
- Schwindel, Parästhesien, starke Sehbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Verdauungsprobleme. Stark schubartiger Verlauf

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Veröffentlicht : 28/05/2024 9:53 a.m.
(@albert)
Experte

Danke für die Erläuterung. Auf der einen Seite wäre es ja gut, wenn die Spikes von den Immunzellen aufgenommen werden, denn das ist ja ihre Aufgabe, nur dadurch entstehen natürlich mehr "Zombi-Monozyten", da sie die Spikes nicht verdauen können - so habe ich es jedenfalls verstanden.

Ich frage mich nun, was schlimmer ist bzw. mehr Schaden anrichtet bzw. eine Immunreaktion auslöst: Die freien ungebundenen Spikes oder die Spikes in den Immunzellen? Welche Rolle spielen dabei die NK?

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)

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Veröffentlicht : 28/05/2024 10:01 a.m.
(@andrea21)
Ehrenhaftes Mitglied

@emi Ich habe Bruce Patterson so verstanden, dass Maraviroc verhindert, dass die nichtklassischen langlebigen Monozyten, die das Spikeprotein haben, an der Gefäßinnenwand andocken. Dazu trägt auch das Statin bei, das eine Wirkung auf die Gefäßinnenwand hat. Es verhindert auch, dass sie überall hin wandern, auch über die Blut-Hirn-Schranke wandern. Wenn sie dann nicht mehr am Endothel andocken können, sterben sie (Apoptose) und so kann man sie eliminieren. Außerdem reprogrammiert Maraviroc proinflammatorische Makrophagen (Monozyten), so dass sie nicht mehr so viele Zytokine streuen. 

Long COVID: Diagnosis, Differentiation and Treatment with Dr. Bruce Patterson

https://www.youtube.com/watch?v=cH-8hMXcE2U

ab Minute 22:20

 

Daher denke ich (meine Interpretation), theoretisch könnten ja zwischenzeitlich wieder mehr Monozyten unterwegs sein, weil sie ja nicht mehr am Endothel (Gefäßinnenwand) kleben. Dann wäre das ja ein gutes Zeichen, aber der Prozess dann noch nicht ganz zu Ende. 

Dass Maraviroc die Makrophagen vom proinflammatorischen Zustand wegprogrammiert, könnte erklären, warum es nach Absetzen wieder schlechter wird. Dann sind vielleicht noch Monozyten / Makrophagen da mit Spikes. 

Er erwähnte auch, dass die Therapie unbedingt lang genug stattfinden müsste. 

Impfung mit Biontech, 3x, Beschwerden bereits seit zweiter Impfung, aber zunächst fehlinterpretiert und fehldiagnostiziert, daher leider auch noch Booster.
Diagnosen nach Impfung: ME/CFS, teilweise schwer, Post Vakzin Syndrom, Orthostatische Hypotonie, unerwünschte Nebenwirkungen nach Covid Impfung, hypofunktionelle Dysphonie, Belastungsischämie, zerebrale Marklagerläsionen, arbeitsunfähig seit 03/22, Hausstaubmilbenallergie, Rhinosinusitis, vorher sehr sportlich und gesund; ärztlich gemeldete Impfkomplikation.

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Veröffentlicht : 28/05/2024 6:58 p.m.
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(@albert)
Experte

@Andrea Danke für die Erläuterung! Maraviroc + Statine wären also eine gute Kombination, nur welche Rolle spielt Ivermecin dabei?

 

Veröffentlicht von: @andrea21

Wenn sie dann nicht mehr am Endothel andocken können, sterben sie (Apoptose) und so kann man sie eliminieren. Außerdem reprogrammiert Maraviroc proinflammatorische Makrophagen (Monozyten), so dass sie nicht mehr so viele Zytokine streuen. 

Dies würde die Wirkung des Mistellektins und die Erfolge der Misteltherapie erklären, genauso wie die nötige Dauer der Anwendung über Monate, da die Apoptose unselektiv angeregt wird. VEGF sowie zahlreiche Interleukine soll das Mistellektin ebenfalls nachjustieren.

Kann es theoretisch möglich sein, dass die befallenen Monozyten früher oder später (über Jahre hinweg) ohnehin absterben und damit die Immunreaktion zurückgeht?

"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)

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Veröffentlicht : 28/05/2024 7:17 p.m.
(@paddel_xd)
Guter Freund

@andrea21 Wie lang sollte man dann Maraviroc nehmen? Ist ja leider auch ne Geldfrage 😀

2x Biontech, 1x Moderna: Seit Juni 2022 Visual Snow, Tinnitus, dauerhaft tastbare Lymphknoten, Nervenprobleme (schnell warme oder kalte Hände und Füße mit teilw. Schmerzen, weniger dafür pelziges Gefühl, spinnwebenartige Missempfindungen, teilw. Taubheit und Schwäche der Extremitäten, Gefühlsverlust der Eichel + Erektionsstörungen, Kein Gefühl mehr im Darmausgang, Schließmuskel nicht mehr ansteuerbar und dauerhafte Fissuren) , Verspannungen, Muskelzucken, manchmal Schwindel, Herzrasen und PEM.

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Veröffentlicht : 28/05/2024 7:24 p.m.
(@andrea21)
Ehrenhaftes Mitglied

@albert So wie ich Patterson verstanden habe, leben die Monozyten als nichtklassische Form mit den Spikes sehr viel länger als ohne, wie lange genau, das ist wohl nicht bekannt, nur, dass man sie über viele Monate nach den Impfungen noch findet. Aber da könnte ja auch noch Spike nachproduziert worden sein. 

Ja, das ist auch meine Hoffnung, dass sich das Ganze dann irgendwann wieder beruhigt, aber es besteht auch die Befürchtung, dass sich durch die Immundysregulation ein paar autoimmune Prozesse verselbständigen, die dann auch bleiben könnten. 

Mistel ist sicher spannend, habe ich mich noch nicht so beschäftigt, soll aber auch immunanregend sein, kennt man da Erfahrungsberichte bei PV oder PC?

Impfung mit Biontech, 3x, Beschwerden bereits seit zweiter Impfung, aber zunächst fehlinterpretiert und fehldiagnostiziert, daher leider auch noch Booster.
Diagnosen nach Impfung: ME/CFS, teilweise schwer, Post Vakzin Syndrom, Orthostatische Hypotonie, unerwünschte Nebenwirkungen nach Covid Impfung, hypofunktionelle Dysphonie, Belastungsischämie, zerebrale Marklagerläsionen, arbeitsunfähig seit 03/22, Hausstaubmilbenallergie, Rhinosinusitis, vorher sehr sportlich und gesund; ärztlich gemeldete Impfkomplikation.

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Veröffentlicht : 28/05/2024 7:33 p.m.
(@andrea21)
Ehrenhaftes Mitglied

@paddel_xd Bei 13:30 höre ich in dem Video 6-12 Wochen, was auch in dieser Studie so erwähnt wird: 

Using five validated clinical scales (NYHA, MRC Dyspnea, COMPASS-31, modified Rankin, and Fatigue Severity Score) to measure 18 participants’ response to treatment, we observed significant clinical improvement in 6 to 12 weeks on a combination of maraviroc 300 mg per oral twice a day and pravastatin 10 mg per oral daily. Subjective neurological, autonomic, respiratory, cardiac and fatigue symptoms scores all decreased which correlated with statistically significant decreases in vascular markers sCD40L and VEGF. 

Case series: Maraviroc and pravastatin as a therapeutic option to treat long COVID/Post-acute sequelae of COVID (PASC) - PubMed (nih.gov)

sCD40l ist vielleicht noch eine Idee als Marker für auch Gerinnung, bei IMD.

 

Impfung mit Biontech, 3x, Beschwerden bereits seit zweiter Impfung, aber zunächst fehlinterpretiert und fehldiagnostiziert, daher leider auch noch Booster.
Diagnosen nach Impfung: ME/CFS, teilweise schwer, Post Vakzin Syndrom, Orthostatische Hypotonie, unerwünschte Nebenwirkungen nach Covid Impfung, hypofunktionelle Dysphonie, Belastungsischämie, zerebrale Marklagerläsionen, arbeitsunfähig seit 03/22, Hausstaubmilbenallergie, Rhinosinusitis, vorher sehr sportlich und gesund; ärztlich gemeldete Impfkomplikation.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/05/2024 7:59 p.m.
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