Niederschmetternder Orthopädentermin
Ich komme gerade von meinem Orthopädentermin und weiß nicht, ob ich weinen, schreien oder resignieren soll.
Neurologisch und rheumatologisch war bei mir ja nichts zu finden (Parästhesien, Verkrampfungen in Füssen und Fingern, Schmerzen in Fußsohlen, Durchblutungsstörungen, nächtliches Einschlafen der Hände und Arme, Taubheitsgefühle in Armen, Beinen, Gesicht etc. etc). Orthopäde stand ja nun noch aus.
Ganz vorsichtig habe ich nun angemerkt, dass sowohl Neurologe als auch Hausarzt schon einen Zusammenhang mit der Impfung sehen - er zog nur die Brauen hoch und schüttelte den Kopf.
Dann tastete er meinen Nacken ab (der tatsächlich stark verspannt ist) und meinte, das alles käme von Verspannungen, hätte er auch mal gehabt. Und weil ich aufgrund der Beschwerden nun lange nicht mehr richtig Sport mache, würde sich das immer weiter verschlimmern.
Nun soll ich zur Physiotherapie und Rehagymnastik (da war ich schonmal vor Jahren wegen einer anderen Sache - da werfen sich Leute Schaumstoff-Bällchen zu ....und das wars).
Endlich weiß ich, was ich hab, hätte ich ja auch selbst mal drauf kommen können..... 🤬 (Ironiemodus)
Ich habe ja schon gar keine orthopädische Lösung erwartet (letzlich weiß ich ja was ich habe) aber der Umgang mit dem Thema war echt mal wieder der Hammer...
Ich glaube, ich entscheide mich fürs Resignieren..... 😒
3x Moderna, dritte im Dez. 2021.: Geschwollener, schmerzender Finger, dann Schwellung der ganzen Hand, extremer Schwindel, Übelkeit, starke Durchblutungsstörungen/Taubheitsgefühle/Kältegefühl in den Beinen, Taubheitsgefühl im Gesicht/Lippe links, nächtliches Einschlafen der Arme/Hände und Beine, Kribbeln und Stiche am ganzen Körper. Extreme Müdigkeit, Sehnen-/Muskelschmerzen in Armen und Unterschenkeln, starke Schmerzen in den Fußwölbungen, Klossgefühl im Hals
Hi @daffi,
Ich fühle mit dir mit. Tut mir leid für die scheißerfahrung. Es wird unendlich frustrierend, wenn man zu denen geht, die eigentlich die spezialisten sein sollten, und dann wieder alles abgesprochen bekommt trotz wachsender Studien und artikelbestände usw... und man dann erst rechr wieder auf der eigenen Recherche u management sitzen bleibt, was ja auch ur aufreibend ist... hatte in fer letzten zeit auch mit immer mehr Resignation und unglauben seitens ärzten zu tun, die vorher noch scheinbar mit mir gearbeitet haben.
Ich versuche mich dann darauf zu konzentrieren, dass es viel gibt, was ich selbst machen kann, und evtll zu anderen ärzten gehen kann. Das wichtigste ist eigentlich, die selbstheilungsprozesse in gang zu bringen... durch autogenes training und guided meditation... und evtll auf die suche machen nach neuen ärzten, die anderen wirklich weitergeholfen haben... es hing nicht alles von dem einen arzt ab, und nimm dir so guts geht nur das mit, was du dir davon mitnehmen willst. Lockerung usw wird schon wichtig sein, aber übungen etc können wir halt nur machen, wenn es uns halbwegs gut geht im moment..
Vl sind heilmassagen eine option für dich.
P.s. zum punkt Durchblutungsstörungen gibt es hier auch schon einige ansätze gesammelt, stichwort mikrogerinnsel zb
Alles Gute und lg
1. Impfung- März '21: leicht erhöhte Temperatur, Erbrechen/Durchfall, 2 Wochen stark gereizt/aggressive Stimmung
2. Impfung Juni '21: 1 Woche später starke Benommenheit, Überstimulierung, gereizt, unkonzentriert. Erschöpfung mit fiebergefühl ohne fieber, Halsschmerzen.
Mitte Juli Atemnot und Herzklopfen -> von Lungenfachärztin Cortisonspray bekommen, blieb den sommer über erträglich, konnte wenig aber immer noch etwas unternehmen.
Nach 6 Wochen Arbeit Crash, mit Infektgefühl, starker Erschöpfung, Schüttelfrost ohne Fieber
Seit Oktober im Krankenstand, geringe Verbesserung.
Ich habe ein Déjà-vu.
Bei mir sind auch besonders die Hände und Füße durch die Impfung betroffen.
Nachdem ich dem Orthopäden um Hilfe gefragt hatte, gab er mir die Antwort „er können nicht helfen, ich bräuchte einen sehr guten Arzt“.
Auch das ich den Impfschaden von mehreren Ärzten bescheinigt bekommen hatte, änderte nichts, „er könne nicht helfen“.
Mein Fazit: Die Ärzteschaft ist selbst sehr gespalten in Sachen Impfung. Wir müssen die richtigen Ärzte finden.
Gibt es bei Dir auffällige Blutwerte? Gerne auch per PM.
@daffi Das tut mir sehr leid! Ich fühle mit Dir, kenne das zu gut, war bei mir mit nem Augenarzt so. Es ist maximal frustrierend und ärgerlich.
Ich wünsche Dir, dass Du Dich von dem dämlichen Arztbesuch erholst und weitermachst. Aufgeben ist keine Option!
Viel Kraft!
@daffi Ne, resignieren ist nicht. Nimm die Therapiestunden mit am Ende hilft's sogar was. Ich mache mich auch regelmäßig auf den Gang nach Kanossa um nach dem 5. (oder so), auf 10-Minuten limitierten Versuch in der Telefonwarteschlange einen Termin vereinbaren zu dürfen um den nächsten 6-Pack für 20 min Physio zu lösen (und dort geht das Telefonspielchen dann von neuem los und 1/4 der Termine muss ich dann wegen irgendeiner Erkältung absagen). Das bringt nur sehr wenig, aber es ist immerhin ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Und: Die privaten Orthopäden sind leider auch nicht besser. Habe jetzt mit 1/2 Jahr Verspätung eine saftige Rechnung über meinen einzigen, ungelogen 10-minütigen Zweitmeinungs-Termin erhalten; u.a. über eine homöopaathische Erstanamnese!
Es ist 'n ziemliche Sauerei, womit wir uns rumschlagen müssen, aber: Nackenverspannungen sind hier sehr populär (hab ich auch - lustigerweise erst seit ca. einem halbem Jahr) und das hat natürlich Auswirkungen auf die Extremitäten. Gelegentlich bin ich ganz froh wenn die nächste Sitzung ansteht, und dann ist halt der Termin nicht Schulter sondern Nacken (oder Oberschenkel oder Sprunggelenk oder ...). Wenn die Physio dich nicht überfordert (ewige Anreise, stressiges Team, die Zeit-Slots passen überhaupt nicht, Therapeut:in will zu viel auf einmal), gib ihr 'ne Chance.
w, 39, 2x Moderna (Jul+Aug '21)
seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
@modernazeiten Ja, ich werde die Physio auch machen, schaden kann es nicht. Den Rehasport...ich weiß nicht, habe da wie gesagt die Erfahrung gemacht, dass das nichts Gezieltes war, wirklich nur so ein allgemeines Bewegen.
Resignieren? Nein, sollte man nicht, weiß ich.
Ich merke mehr und mehr, wie meine Psyche leidet. Ich bin ja inzwischen nicht mehr so stark betroffen mit Symptomen, dass ich nicht arbeiten kann (war in den ganzen 9 Monaten, in denen ich damit zu tun habe nur 3 Wochen insgesamt krank geschrieben). Aber Schmerzen und Symptome habe ich ja schon, wenn auch moderat, insofern beschäftige ich mich kopfmäßig auch viel mit dem Thema, ist ja logisch. Ich schlafe schlecht, weil ich mehrmals jede Nacht meine eingeschlafenen Arme wieder wachschütteln muss. Dann kommt noch eine Pflegesituation in der näheren Verwandtschaft hinzu, die mich neben dem 40Std Job logistisch an meine Grenzen stoßen lässt.
Ich habe oft das Gefühl ich kann nicht mehr. Und wenn dann so ein Arztbesuch wie gestern dazu kommt, dann schwappt das Fass einfach über.
Aber ich bin ja froh, dass meine Symptome inzwischen im Rahmen sind.
3x Moderna, dritte im Dez. 2021.: Geschwollener, schmerzender Finger, dann Schwellung der ganzen Hand, extremer Schwindel, Übelkeit, starke Durchblutungsstörungen/Taubheitsgefühle/Kältegefühl in den Beinen, Taubheitsgefühl im Gesicht/Lippe links, nächtliches Einschlafen der Arme/Hände und Beine, Kribbeln und Stiche am ganzen Körper. Extreme Müdigkeit, Sehnen-/Muskelschmerzen in Armen und Unterschenkeln, starke Schmerzen in den Fußwölbungen, Klossgefühl im Hals
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