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[Oben angepinnt] Berichte von Betroffenen: Impfung, Nebenwirkungen und Verlauf

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(@giiiucy)
Aufstrebendes Mitglied

@sonnenscheinfuerdich ja ich probiere trotzdem mal das kurcumin aus mal sehen ..

wie geht es dir denn heute eigentlich so ?

Wahnsinn dass die Ärzte das einfach ignoriert haben… als wäre das mal eben ein Butterbrot was wir abholen und nicht geschmeckt hat. 

1bionte**:keine NW
2.biontech 15.09:
aktuell noch von locker 30 Symptomen:
ab und zu POTS beim stehen, blutdruckschwankungen beim sitzen und stehen, immer noch nicht belastbar, ab und zu Kopfweh, ab und zu morgens Übelkeit (1 mal die Woche, davor täglich), ab und zu kribbeln, kalte Hände Füße ab und zu, Zunahme von Gewicht klappt noch nicht, ab und zu Schwindel( leichter), Kiefer ab und zu, Ab und zu rote Hände, ab und zu Hand vom Impfarm weißt weiße und bläuliche Stellen auf

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Veröffentlicht : 03/12/2021 3:39 p.m.
 Kati
(@surftrine)
Aufstrebendes Mitglied

@eli_67 Das ist ja spannend! Danke für die Info. Dann sollte ich mich einfach mal auf MCAS selbst behandeln. Desloratadin hab ich schon da, aber noch nicht ausprobiert. Bin dann mal neugierig wie es wirkt und werde berichten. Nächsten Mittwoch bin ich dann wieder beim Neurologen... 

Zweitimpfung am 21.6 mit Biontech: Muskelzuckungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Tinnitus, Taubheitsgefühle, einschlafende Hände, starke Migräne, geblieben: leichtes Muskelzucken, Faszikulationen in beiden Waden und Füssen, kribbelnde Hände nachts, Tinnitus, Diagnosen: HIT, Verdacht auf MCAS, benignes Faszikulations-Crampus-Syndrom

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Veröffentlicht : 03/12/2021 4:28 p.m.
(@deleted_user)
Experte

Ich weiß jetzt gar nicht, unter welches Thema ich es genau einstellen soll, es passt in mehrere Kategorien. 

Nachdem ich seit Sonntag wieder einen extremen Schub habe, war ich gestern nichmal bei meiner Hausärztin. Sie hatte im Sommer recht viele Patienten mit Impfnebenwirkungen verschiedenster Art. Die gute Nachricht und ein Hoffnungsschimmer für viele hier: Es scheint wirklich so zu sein, dass viele Beschwerden im laufe der Zeit verschwinden und an ganz gesund wird. Aber: Es gibt eine Gruppe von Menschen, zu der ich wohl gehöre, die weiterhin ein starkes Krankheitsbild zeigen. Dies scheint wohl eine genetische Disposition zu sein. Dass heisst, das die Coronaimpfung eine Reaktion im Körper ausgelöst hat die wahrscheinlich auch eine andere Impfung bzw. ein Infekt ausgelöst hätte. Mir ist aufgefallen, dass ich 2018 auf eine Zeckenimpfung und Tetanus Diphterie Impfung schon mit extremer Abgeschlagenheit reagiert habe. Virher hatte ich nie diese Probleme. Ich habe damals gedacht, ich hätte zufälliger Weise einen Infekt zum Zeitpunkt des Impfens gehabt. Letztes Jahr habe auch auch extrem auf einen Wespenstich reagiert. Hier im Forum berichten ja auch einige, dass sie schon bei anderen Impfungen ähnliche Symptome hatten, nur nicht so langwierig. Und jetzt?

Dies würde eine weitere Impfung ausschließen. Allerdings gibt es noch gar keine Vorgaben dazu, wie ein entsprechendes Attest aussehen soll. Ausserdem haben viele Ärzte Angst ein solches Attest auszustellen, da sie fürchten,das könnte negativ auffallen und ihren Ruf schädigen. Leider tauchen ja immer wieder gefälschte Dokumente auf, die die Branche auch schnell in Verruf bringen.Die Meldung ans PEI hat sie wohl auch anonym gemacht.

So nun stehe ich da. 

1. Ich habe extreme Schmerzen und keiner weiß, wie er mir helfen soll.

2. Mögliche Therapien sind kostenintensiv und muß man selber zahlen.

3. Ich habe mir damals die 2. Impfung geben lassen, um mich und andere zu schützen.Auch dies scheint ja nicht mehrgarantiett zu sein.

4.Mein Impfstatus zählt irgendwann nicht mehr und ich gelte als ungeimpft. Ich muß mich aber hier mit den Kindern um alles kümmern.

War alles um sonst?  Was habe ich durch diese ganze solidarische Aktion? Im Bekanntenkreis versteht mich auch keiner. Alle plädieren für eine Impflicht und hauen auf die dummen Ungeimpften ein. Ich fühle mich total hilflos, mutlos und verzweifelt. 

Sorry, fur den langen Text.

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht : 03/12/2021 5:33 p.m.
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(@amawe)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@rose ich kann dich so gut verstehen! Ich fühle mich manchmal auch so hilflos und verzweifelt. Es ist einfach nicht zu fassen, dass Ärzte sich nicht trauen etwas negatives über die Impfung zu sagen und wir darunter leiden müssen. Ich kann ebenso nicht fassen, dass wir wohl bald nach 9 Monaten als ungeimpft gelten und es bei einer möglichen Impfpflicht eben nicht so einfach ist ein Attest zu bekommen. Und das so viele Menschen nichts von dieser unfassbaren Ungerechtigkeit wissen oder wissen wollen, weil sie so zufrieden damit sind alles auf die Ungeimpften zu schieben 🙁  

Man kann nur hoffen, dass es sich irgendwann nicht mehr unter den Teppich kehren lässt.

1. Biontech Impfung am 30.08.21. Nebenwirkungen:
Kribbelparästhesien in der linken Körperhälfte (inzwischen nur noch linkes Bein), Taubheitsgefühle (inzwischen nur noch linkes Bein), Muskelschmerzen (nur noch in den Beinen), brennende Nervenschmerzen auf der Kopfhaut (nur noch selten), Schmerzen und Schweregefühl im Impfarm (Schweregefühl inzwischen weg), starkes Sodbrennen, Übelkeit, Schwindel (weg) starke HWS Verspannungen (viel besser geworden) Fatigue, Brainfog, Gelenkschmerzen, Arzneimittel Exanthem am Bauch (verheilt. Impfung als Auslöser vom Hautarzt bestätigt). Seit November Druck im Kopf und leichter Tinnitus. Parästhesien im linken Bein, Fatigue, Tinnitus und Brainfog sind fast immer da, der Rest kommt in Schüben.
Update Feb 22:
Inzwischen sind nur noch folgende Symptome da: leichte Parästhesien im linken Bein, leichte Muskelschwäche im linken Bein, leichter Tinnitus, Fatigue und Kurzatmigkeit.
Update Juli 22:
Nur noch sehr leichte Parästhesien im linken Bein, sehr leichter Tinnitus und Zyklus verkürzt auf 21 Tage. Sonst alles wieder normal.

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Veröffentlicht : 03/12/2021 5:44 p.m.
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(@robinmetz)
Ehrenhaftes Mitglied

@amawe 

Hi.. wie geht es dir mittlerweile? Ist bei dir einiges verschwunden? Wurde fast zum gleichen Zeitpunkt wie du "geimpft".

1. Biondreck: 27.8
Aktuell noch: Rückenschmerzen, Parästhesien, Muskelschmerzen, Sehstörungen, Benommenheit/Brainfog

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Veröffentlicht : 03/12/2021 5:52 p.m.
(@deleted_user)
Experte
  1. @amawe Meine Ärztin wird jetzt wefen der Bescheinigung nochmal bei dem Vorsitzender der KV nachfragen. Sie meinte, es sei am besten, wenn si etwas gar nicht von den Hausärzten, sondern von einer übergeordneten Stelle ausgestellt wird. Ich hatte schon mal überlegt, nochmal einen Brief zu der Thematik an verschiedene Stellen zu schicken. Mitden neuen Coronabeschlüsen wird es ja wirklich oft schwierig. Furalles benotigt man dann zusätzlich einen Test. Selbst wenn man zur Therapeutin geht oder zum Tierarzt, für den Batelladen, der Schulsachen hat mit dem Kind zum Zahnarzt. Hier ist das Angebot an Teststellen glücklicherweise groß. Ich weiß aber, dass das nicht überall so ist.
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Veröffentlicht : 03/12/2021 6:36 p.m.
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(@giiiucy)
Aufstrebendes Mitglied

@sonnenscheinfuerdich 

ich habe mir tatsächlich jetzt einen Test gekauft bei dem das Histamin ( histaminintoleranz) getestet wird.

also ans Labor weitergeschickt wird. Bin ja mega gespannt.

naja ich war zwar nie Allergikerin aber hatte trotzdem vor allem bei Pollen hypersensibel reagiert. Ob das einen Zusammenhang hat?

denkst du Histaminblocker kann man einfach so nehmen ? Also die rezeptfreien? 
hatte es bei dir einen Effekt?

1bionte**:keine NW
2.biontech 15.09:
aktuell noch von locker 30 Symptomen:
ab und zu POTS beim stehen, blutdruckschwankungen beim sitzen und stehen, immer noch nicht belastbar, ab und zu Kopfweh, ab und zu morgens Übelkeit (1 mal die Woche, davor täglich), ab und zu kribbeln, kalte Hände Füße ab und zu, Zunahme von Gewicht klappt noch nicht, ab und zu Schwindel( leichter), Kiefer ab und zu, Ab und zu rote Hände, ab und zu Hand vom Impfarm weißt weiße und bläuliche Stellen auf

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Veröffentlicht : 03/12/2021 8:59 p.m.
(@giiiucy)
Aufstrebendes Mitglied

@surftrine was sind Mcas? 🙂

Bitte Berichte wenn du es einnimmst 😉

1bionte**:keine NW
2.biontech 15.09:
aktuell noch von locker 30 Symptomen:
ab und zu POTS beim stehen, blutdruckschwankungen beim sitzen und stehen, immer noch nicht belastbar, ab und zu Kopfweh, ab und zu morgens Übelkeit (1 mal die Woche, davor täglich), ab und zu kribbeln, kalte Hände Füße ab und zu, Zunahme von Gewicht klappt noch nicht, ab und zu Schwindel( leichter), Kiefer ab und zu, Ab und zu rote Hände, ab und zu Hand vom Impfarm weißt weiße und bläuliche Stellen auf

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Veröffentlicht : 03/12/2021 9:00 p.m.
(@michi)
Wertvolles Mitglied

@lala ich hatte Prednisolon  hat mir nicht geholfen 😓 

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Veröffentlicht : 03/12/2021 10:00 p.m.
(@hanicka)
Neuling

@surftrine 
Hast Du den Pregabalin genommen? Und hat es hier jemanden geholfen?

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Veröffentlicht : 03/12/2021 10:57 p.m.
(@sonnenscheinfuerdich)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@giiiucy ich würde bei Allergologen einen Test machen, die können generell mal IgE und alles  durch testen,dann hast du wenigstens noch einen Nachweis, wenn es richtig wirken soll gegen die Symptome  dann musst du ein antihistaminika nehmen welches die Blut Hirn Schranke überwindet und die machen alle müde. Und Mastzellen Stabilisator dazu nehmen, steht auch in der Leitlinie als Therapie Vorschlag. Ich würde es mit Arzt und Ergebnisse besprechen, evtl lieber Prednisilon das gibt Kraft mehr Energie je nach Symptome. 

 

 

 

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Veröffentlicht : 03/12/2021 11:46 p.m.
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(@sonnenscheinfuerdich)
Vertrauenswürdiges Mitglied

@giiiucy ich bin auf einer guten Welle wird immer weniger ,eigentlich seit 2xwochen nur noch Kopfspannung ,ab und zu brummt es noch aber sehr gut erträglich. Ist nun auch der 10.Monat. Ich habe auch Kurkuma genommen und alles mögliche,Ernährung umgestellt. Ich bin gespannt und weiterhin viel Erfolg, das wird schon wieder. Lg

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Veröffentlicht : 03/12/2021 11:55 p.m.
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 Aga
(@aga)
Anfänger

Hallo zusammen,

bis jetzt eine stille Leserin, gehöre ich auch zu den Betroffenen und würde gerne meine Geschichte mit euch teilen.

Warnung: lang! Eine stichwortartige Zusammenfassung in der Signatur 😊  

Meine Geschichte:

Vor der Impfung war ich sehr fit; ein kleiner Gesundheits-Freak: Yoga, schwimmen, laufen im Wald, Fahrten mit dem Fahrrad zur Arbeit, so oft es ging, bewusste Ernährung, keine Genussmittel, keine Medikamente… Eine hausärztliche Praxis habe ich als Patient seit Jahren von innen nicht gesehen.  

Arbeitsbedingt habe ich täglich sehr viel Kontakt mit Menschen. Auch in der Pandemie war ich voll im Einsatz und nicht mal einen kleinen Schnupfen bekommen.

Die große Anzahl an Nebenwirkungen dieser Impfung war mir bekannt, aber ich dachte mir „Es wird schon nichts passieren, ich bin ja fit und stecke das weg“.  Ein großer Irrtum!  

Meine erste und einzige Impfung (Biontech/Pfizer) habe ich am 18.09.21 bekommen.

Der Horrortrip begann unmittelbar danach. Ich hatte das Gefühl, dass die Impfflüssigkeit bis in die Fingerspitzen des Impfarmes reinfließt und komisches Kribbeln verursacht. Mir wurde auch sehr schwindelig. Eine Krankenschwester im Impfzentrum hat mir Wasser gegeben und fragte, ob ich es ins Auto schaffe. Mein Mann hat mich nach Hause gebracht und ich habe mich sofort hingelegt wegen des Blutdruckabfalls.  

Am Abend wurde es schlimmer: wachsender Druck in den Augen und in den Ohren, komisches Gefühl im Kopf, als würde er sich allmählich mit Watte füllen. Halskratzen dazu. Ich konnte nicht einschlafen.  Als mir das gegen 2 Uhr endlich geling, wurde ich gleich von einer heftigen Atemnot geweckt. Meine Bronchien haben sich förmlich zusammengezogen und ich bekam sehr schlecht Luft. Mein Mann hat auf die schnelle einen - längst abgelaufenen - Asthmaspray seines Vaters aus einer Schublade rausgekramt; das hat erstmal geholfen. Ab dem nächsten Tag: Fieber bis 38,5°, Schüttelfrost, Zittern am ganzen Körper, Kopfschmerzen, Schwindel, massives Brennen im Brustkorb, in den Augen, in den Ohren und in der Nase. Meine Augen wurden knallrot. Ich konnte das linke Auge nicht ohne Schmerz bewegen und habe alles doppelt gesehen. Mein Atem wurde schnell, flach und erschwert, die Stimme matt, schwach und brüchig. Tagelang hatte ich einen hartnäckigen trockenen Husten und stechende Herzschmerzen gehabt.

Vor der Impfung habe ich eine detaillierte Blutuntersuchung gemacht, auch D-Dimere, Thrombozyten, Blutgerinnungsparameter, Entzündungsmarker (auch Rheuma, Schilddrüse…) – ein großes Paket. Als es mit den Symptomen los ging, dachte ich in der ersten Linie an Thrombosen bzw. Myokarditis wegen des Brennens im Brustkorb. Das habe ich am 5. Tag nach der Impfung im Labor überprüft – ohne Befund. 

In den nächsten Tagen ging es mir trotzdem immer schlechter, ich zitterte am ganzen Körper, es fühlte sich wie kleine Stromschläge an, der Druck im Kopf und in den Ohren wurde schlimmen, der Schwindel stärker, der Gang unsicherer, bei jeder Kopfbewegung musste ich mich festhalten und hatte stets das Gefühl, dass ich gleich umfalle. Ich hatte Missempfindungen in der linken Gesichtshälfte, bald in der ganzen linken Körperhälfte, ich konnte nicht sicher mit der linken Hand greifen. Dazu kribbeln in der Wirbelsäule, besonders im Nackenbereich, als würden die Impulse nicht richtig fließen. Auch das Gefühl der Entzündung im Kopf, was mir sehr viel Angst machte, dass da was kaputt geht. 

Dann kam die Krönung: Etwa zehn Tage nach der Impfung bin ich mitten in der Nacht aufgewacht mit dem Gefühl, dass ich meinen Körper nicht bewegen kann! Ich habe panisch versucht alles zu spüren, die Zehen, die Finger zu bewegen. Die Gliedmaßen funktionierten zwar, es hat sich aber sehr fremd angefühlt, als würde sich mein Körper bald verabschieden wollen. Die Angst dabei war unbeschreiblich. Ich habe meinen Mann geweckt, wiederholte ständig in Panik, dass ich gleich gelähmt werde. Mir wurde dunkel vor den Augen, es gab nur noch dieses Kribbeln überall und Watte im Kopf. Mein Mann hat mich fest umarmt und nach einigen Minuten habe ich mich einigermaßen beruhigt. Ich wusste vorher nicht, wie sich eine Panikattacke anfühlt – jetzt weiß ich es. Danke Pfizer!   

Etwa zwei Wochen lang lag ich flach im Bett und betete nur 😊 Dann quälte ich mich zur Arbeit, wo ich „Dienst nach Vorschrift“ gerade so geschafft habe. Ständig das Gefühl, neben sich zu stehen, Wortfindungsstörungen, Gehirnnebel, keine Konzentration, keine Kraft für nichts. Nach etwa drei Wochen habe ich mich wieder getraut, das Auto zu fahren. Die Psyche war im Keller: Ich hatte stets das Gefühl, mir wurde alles genommen, jede Freude, Kreativität, klares Denken, Lebenskraft, Liebe – einfach alles. Ich versuchte lediglich zu funktionieren - wie ein Zombie.   

Traditionell mache ich im Herbst und im Frühling eine 7-tägige Fastenkur. Diesmal habe ich das auch versucht, war aber so schwach, dass ich nach vier Tagen abgebrochen habe. Die vertraute Fasteneuphorie, wo man das Gefühl kriegt, man könnte Bäume ausreißen, hat sich überhaupt nicht eingestellt. Gerade so habe ich es geschafft, mich in den Wald zu schleppen und dort nicht zu bleiben. Außerdem hatte ich komische Bauchkrämpfe – auch etwas Neues.  

Nachdem es mit dem Fasten nicht funktioniert hat, habe ich Keto versucht, da ich die Entzündung in meinem Körper um jeden Preis eindämmen wollte. Ich habe sowieso eine starke Abneigung gegen Zucker (auch süße Früchte, Honig…) entwickelt, so folgte ich dem Instinkt. Ich glaube, KETO HAT WIRKLICH GEHOLFEN! Mein Kopf wurde klarer, das Nervensystem hat sich beruhigt. Zusätzlich habe ich Bienenpollen eingenommen, Ginkgo in großen Mengen, Vitaminen: C, B-komplex, D, K2, A, E, R-Alpha-Liponsäure, Probiotika, Glutathion, Zink, Selen, Magnesium, OPC, MSM, CBD/CBDA-Öl, Coenzym Q10, Phytocortal N, Johanniskraut, Mariendistel, Ingwer und Curcuma. Darüber hinaus: viel Meditation (erst möglich nachdem sich der Tinnitus beruhigt hat).

In kleinen Schritten ging es bergauf. Jeden Tag konnte ich eine kleine Verbesserung feststellen, aber eher nach dem Muster: zwei Schritte nach vorne, ein zurück. Nach etwa drei Wochen nach Impfung lockerte sich der Druck im Kopf und ich konnte wieder schlaffen. Das war eine große Erleichterung. Der Tinnitus beruhigte sich allmählich. (In der schlimmsten Phase war das schrillende Geräusch einfach nicht zu ertragen, ich dachte, ich springe gleich aus dem Fenster, wenn es nicht sofort aufhört).

Ärzte habe ich keine besucht. Ich hatte null Vertrauen, nachdem sie mir DAS angetan haben, auch keine Kraft für Arztgänge und keine Nerven, mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Bekanntlich kann es nicht sein, was nicht sein darf. Sie würden nach Fehlern in mir suchen, unzählige teure Untersuchungen machen und - wie bei den meisten Betroffenen -  nichts finden. Mein täglicher Vorschritt half mir, die Hoffnung aufrechtzuerhalten. Ich glaube an die heilenden Kräfte meines Körpers und Geistes und meine Freunde haben mich stets darin bekräftigt.

Nach etwa neun Wochen war ich einigermaßen wieder ok. Die Lebensfreude kehrte zurück und meine normale Energie war fast wieder da. Nichtsdestotrotz, es fühlt sich anders an, als würde etwas fehlen. Irgendwo habe ich mein "Urvertrauen" verloren. Ich sehne mich nach meinem alten „Ich“. Ist das die Traumatisierung?   

Auf der körperlichen Ebene noch da: vermindertes Sehvermögen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme. Die neurologischen Symptome sind am hartnäckigsten und da habe ich immer noch kleine Flashbacks. Ich kann noch keinen richtigen Sport treiben, fange aber langsam an.  

Update: Vor einigen Tagen habe ich mich von meinem doppelt geimpften (!) Mann mit dem Coronavirus angesteckt und sitze nun in Quarantäne. Jetzt mache ich den direkten Vergleich: Impfung vs Virus... 

Erste und einzige Impfung 18.09, Biontech/Pfizer
Unmittelbar danach: Schwindel, Blutdruckabfall, Unwohlsein
Kurzfristige Impfreaktion (ca.1 Woche): Atemnot, Kopfschmerzen, Druck im Kopf, Schwindel, Übelkeit, Brennen im Brustkorb, schwerer, flacher Atem, Atemgeräusche, Schlaflosigkeit, Fieber, Schüttelfrost, trockener Husten, Stimmausfall, das linke Auge gerötet und schmerzhaft, doppeltes Sehen
Langfristige Nebenwirkungen: massiver Schwindel, Gangunsicherheit, Lähmungserscheinungen in der linken Körperseite (Gesicht, Arm, Bein), starker Tinnitus, Sehschwäche, Zittern, Kribbeln, Gehirnnebel, Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen, bleierne Müdigkeit.
Deutliche Besserung nach etwa neun Wochen. Noch kein Sport möglich.
21.11 Corona Infektion (PCR-positiv). Milder Verlauf. Danach kurzes Aufflammen einiger Impfnebenwirkungen (Tinnitus, Schwindel, Kribbeln usw.) mit einer Intensität von ca. 10-20% im Vergleich zur Impfung.
Noch da: Gehirnnebel, Konzentrationsstörungen, leichtes Rauschen im Kopf, leichter Drehschwindel, Sehschwäche, allgemeine Schwäche, Impftrauma

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Veröffentlicht : 04/12/2021 5:49 a.m.
sarah1412, X, Robinmetz und 1 weiteren Personen gefällt das
(@deleted_user)
Experte

@michi prednisolon nehm ich wenn ich allergie habe auf bestimmte Lebensmittel. Erdbeere zb, da hab ich Ausschlag von bekommen überall. Sollte cetirizin und prednisolon zusammen nehmen. Wogegen soll das helfen? 

Dieser Account ist ein Serviceaccount und erhält die Beiträge gelöschter User.
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Veröffentlicht : 04/12/2021 8:43 a.m.
(@piero)
Anfänger

@sonnenscheinfuerdich 

das ist doch mal schön zu hören das es bei dir Berg auf geht.

was für Symptome hattest du?

welche Impfung und die erste oder zweite?

was hast du unternommen? 
wie lange warst du krankgeschrieben? 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 04/12/2021 11:18 a.m.
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