[Oben angepinnt] Berichte von Betroffenen: Impfung, Nebenwirkungen und Verlauf
Hallo Uli, ich bin schon im August mit den Symptomen an die Post Covid Ambulanz überwiesen worden. Ich hatte keine Infektion. Mir wurde schon damals gesagt, dass es eine Art Long Covid nach der Impfung geben kann. Das ganze ging los 2 Tage nach der 2. Biontec Impfung am 9.6.
Habe Heute E-mail an Dr. Bieger und die Post Covid Ambulanz geschickt. Werde berichten, falls es was neues gibt.
Liebe Grüße Hana
Hi,
Ich bin echt dankbar nach jetzt 5 Monaten des Umherirrens von Gleichgesindten zu lesen/zu hören..
Gestern habe ich meine Kündigung bekommen, da ich noch in der Probezeit bin und im Ausland das Arbeitsschutzgesetz etwas lockerer ist..Habe zum Glück noch Rücklagen und versuche die Zeit zu nutzen mich auf meine Genesung zu konzentrieren - auch wenn es mir schwer fällt das alles einfach so hinzunehmen, da ich bisher ein Kind der Leistungsgesellschaft war und hiervon auch profitiert hab.
Habe eine ganze Reihe von Symptomen durchlebt..die hier auch bereits zu Genüge aufgeführt wurden.
Muskelschmerzen, Zuckungen, Krämpfe, Kopfschmerzen, Geschmacksverirrungen und extreme Müdigkeit/Schwäche, Panikattacken und teils Psychosen habe ich größtenteils nach 4-6 Wochen hinter mir lassen können. Habe hierfür vorallem Yoga und Atemübungen genutzt. Vllt hat hier bereits jemand Erfahrung mit der Wim Hoff Methode und kann berichten ob er das Gefühl hat ob es hilft?
War hier mehrmals in Notaufnahmen und verschiedene Ärzte..einzig eine leichte Herzschwäche mit reduzierter Pumpleistung konnte jetzt festgestellt werden. Die verschriebenen Medikamente gegen Herzschwäche konnten mir kurz helfen auf ein neues "Plateau" zu kommen. allerdings waren nebenwirkungen dann mind genauso schlimm weshalb ich sie zuletzt abgesetzt habe.
Nachdem ich meinen Darm durch Ernährungumstellung stabilisieren konnte (ca. nach 2-3 Monaten), war ich zumindest so fit, dass ich regelmäßig Spazieren gehen konnte. Das hat mir bisher sehr gut getan, auch wenn es beim Spazieren gehen selbst oft schlechter wird. Aber danach stellt sich eine minimale Besserung ein. Habe aber auch hier immer wieder Rückfälle.
Generell habe ich das Gefühl, dass es wie hier auch schon beschrieben einen Zusammenhang zu den Anitkörpern bzw. der Immunantwort des Körpers gibt. Und frage mich auch ob hier Blutspenden etc evtl. helfen. Aktuell müsste ich lügen um überhaupt zum Blutspenden zugelassen zu werden - aber vllt kann mir hier jemand andere Tipps geben um kleinere Mengen Blut abzugeben und die These quasi zu überprüfen. Habe bei jeder Gelegenheit Bluttests gemacht und so immer wieder kleinere Mengen abgegeben. Sicherlich mittlerweile an die 20x Röhrchen in den letzten 5 Monaten.
Zudem habe ich immer wieder bemerkt, wie mich zu viel Belastung (körperlich wie emotional) immer wieder zurück geworfen haben. Ich kann mich aktuell in einem für mich schmalen Korridor bewegen ohne ganz große Probleme zu haben - allerdings bin ich nicht wirklich arbeitsfähig - was mein Arbeitgeber offenbar nicht nachvollziehen konnte und mich vor die Tür gesetzt hat..
Aufgrund dieser verschiedenen auch von außen beigefügten Rückschläge fällts mir echt schwierig immer wieder mich selbst neu aufzubauen. Vor allem diese Hilflosigkeit und dass einem nirgends geglaubt geschweigedenn geholfen wird. Selbst von guten Freunden und Familie kommt nicht viel Rückhalt weil man ja nach außen fit wirkt und nicht im Krankenhaus liegt und ja auch keine Infektion durchgemacht hat...Auch hab ich mir die letzten Jahre arbeitstechnisch echt den Arsch aufgerissen und mit der Impfung und der Hilfe in der Flut hier vor Ort alles gemacht was man so von mir gesellschaftlich verlangen kann.. und dann wird man so hängen gelassen... das macht was mit einem..
Ich nehme aktuell Magnesium, Kalium, Vitamin D, B-Vitamine, Melatonin+B Vitamine fürs schlafen und immer wieder verschiedene Kräutertees und Anti-entzündliche Kräutermischungen. Ich kann nicht sagen, dass das eine oder andere ein kompletter Game changer war. eher, dass jedes für sich seinen Beitrag tut.
Zudem versuche ich mich gesund zu ernähren. Vorallem keine verarbeiteten Lebensmittel und wenig Brot und wenig Zucker. Grade glutenhaltige Lebensmittel haben bei mir immer wieder eine schwere Müdigkeit nach dem Verzehr ausgelöst. Ich setze immer mehr auf Lebensmittel wie Sauerkraut und Lebensmittel die einen positiven Beitrag für den Darm leisten und so meine Darmflora und das Immunsystem stärken. Das geht sicherlich noch konsequenter...ist aber auch nicht immer so einfach.
Aktuell machen mir vor allem noch eine sehr starke, teils extreme Müdigkeit zu schaffen. Genauso wie anhaltender Schwindel (wobei er sich die letzten Wochen etwas verbessert hat) und immer wieder Krankheitsgefühle bzw. Fieber-Schübe über Nacht. Als würde der Körper versuchen wollen was auszustoßen was da nicht hingehört. Auch mehrere Infekte habe ich in dieser Zeit durchgemacht. Deutlich mehr als normal. Allerdings waren die besten Tage bisher die direkt nach einem Infekt, so als würde sich das Immunsystem immer wieder versuchen neu zu kalibrieren. Aber ich falle 3-4 Tage später wieder etwas zurück. Vllt hat hier jemand eine Idee oder eine Weg um diesen Status besser aufrecht erhalten zu können.
Ich habe kommende Woche noch einen Termin bei einem Heilpraktiker/Homäopathen der wohl offensichtlich auf Autoimmungeschichten spezialisiert ist. Würde mich freuen wenn jemand hierzu seine Erfahrungen mit mir teilt.
Zudem habe ich zwei Termine in unterschiedlichen Tageskliniken angefragt, nachdem der erste Besuch vor 3 Monaten wenig aufschlussreich war, ich zu dem Zeitpunkt die Masse an Symptomen gar nicht wirklich beschreiben konnte. Habe mir hierzu auch eine Aufstellung aller Befunde und bisherigen Symptome gemacht, so dass ich auch den Verlauf besser nachvollziehen kann und für mich sehe, dass eine positive Kurve vorhanden ist.
Ich hatte mehrfach kurz Kontakt mit Long Covid Patienten. Sie waren bisher die einzigen die mich verstanden haben. Habe hier genauso wie hier gehört... es brauch vor allem Zeit und Geduld und viel Optimismus. Bloß nicht den Kopf hängen lassen. Auch wenn das System einen zu vergessen scheint - man ist offenbar nicht ganz allein.
Wenn ich was positives aus meinen bisherigen Erfahrungen ziehen kann, dass ist es einen ganz neuen Bezug zur Gesundheit zu gewinnen.. und auch die Gesellschaft von einer ganz anderen Seite zu sehen, so dass ich besser unterscheiden kann was wirklich wichtig ist.
Liebe Grüße,
Squisl
@lg11 Hi, also mir hilft DMSO auf die Beine aufgetragen bei Schmerzen, und..., ich kriege auch besser Luft. Mittlerweile trinke ich auch 2 odet 3 Tr. in Wasser. Das mit den Minithrombosen bestätigt ja Florian Schillins bei Chronisch Ehrlich.
@lg11 Hi, also mir hilft DMSO auf die Beine aufgetragen bei Schmerzen, und..., ich kriege auch besser Luft. Mittlerweile trinke ich auch 2 odet 3 Tr. in Wasser. Das mit den Minithrombosen bestätigt ja Florian Schillins bei Chronisch Ehrlich.
Also, ich fasse mal zusammen: Wir fast alle hier waren vor der Impfung gesund, die meisten selten krank und im allerbesten Alter, oft auch lange mangels Notwenigkeit nicht beim Arzt gewesen. Die, die mit Corona infiziert waren vorher hatten keinen schweren Krankheitsverlauf. D.h. unser Immunsystem war vorher gesund. Der Impfstoff funktioniert bei alten und kranken Menschen meist gut. Alle Jugendlichen, die ich kenne, die die Kinderdosis (1/2 Menge RNA) haben es auch gut vertragen. Vielleicht liegt es wirklich am Feintuning des Stoffs. Vielleicht produzieren gesunde Zellen mehr Spike-Proteine als alte. Vielleicht ist mit der Dosis mRNA die Menge an Antigen nicht so genau kontrollierbar wie bei einem klassischen Impfstoff, da dort die Menge ganz fest steht, da der Körper ja nix produziert. Deswegen haben wir alle wohl einfach überreagiert auch Histaminintoleranz bzw. MCAS deutet darauf hin. Ich bin absoluter medizinischer Laie, aber Long-Covid resultiert ja wohl u.a. aus einem Zytokinsturm...
Deswegen ist denke ich ganz viel Ruhe wichtig, damit sich alles wieder beruhigt, auch gedanklich.
Und was sagen die Neurologin und ihr Mann zu der Tatsache, dass man über unsere Nebenwirkungen nicht berichtet? Können sie nicht als Ärzte etwas unternehmen? Darf ich fragen in welchem Bundesland du bist?
2. Biontech Impfung am 7.7.2021. EBV-Reaktivierung, Fatigue, Muskel- und Gelenkschmerzen v.a. in den Beinen, Schwäche-Gefühl an Beinen und Armen, Kribbeln an Händen und Füßen. Magenprobleme: Übelkeit, Aufstoßen, Brechreiz, allgemeines starkes Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit. Beschwerden kommen in Schüben.
Bin echt erschrocken wie viele Leute doch Probleme nach der impfung haben. Es aber nicht darauf beziehen, obwohl vorher keine derartigen Probleme gehabt. Höre so viel. Schwindel, nicht mehr so belastbar, lungenembolie, Lymphknoten extrem geschwollen, dass das Bein extrem dick ist, plötzlich Herzrhythmusstörungen.. alles natürlich nicht die impfung schuld 🙈... alles bei jungen Menschen.. das Zeug ist echt der letzte Dreck für mich!!!
1. Biondreck: 27.8
Aktuell noch: Rückenschmerzen, Parästhesien, Muskelschmerzen, Sehstörungen, Benommenheit/Brainfog
Hallo zusammen,
ich habe diese Plattform erst gestern gefunden und bin sehr dankbar darüber, dass es solch ein Forum gibt!
Kurz zu meiner Geschichte. Ich bin 43 Jahre alt und war gesund, sportlich und voller Energie.
Am 26. Mai 2021 erhielte ich die zweite COVID Impfung (Biontech) und die unten beschriebenen Beschwerden traten bei mir auf.
Es fing Anfang Juni mit einem Kribbeln in Armen/Händen und Beinen/Füssen an. Ebenso bekam ich zeitgleich Rücken- und Nackenschmerzen. Aus dem Kribbeln wurde nach einigen Wochen ein Brennen und verteilte sich mal hier mal dort über den gesamten Körper, immer wieder aufflammend, teils wie elektrisiert. Teils konnte ich Nächte lang nicht schlafen, hatte Panik und kam nicht mehr zur Ruhe. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass dies Nervenschmerzen sind. Ich empfand Warm/Kalt extrem und bekam leichte Krämpfe an unterschiedlichen Stellen des Körpers. An einem Tag hatte ich für kurze Zeit eine feuerrote Hand.
Ich wurde komplett auf den Kopf gestellt. MRT Kopf/Rumpf, Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, Blutuntersuchungen, kardiologische Untersuchung, Ultraschall. Im Nervenwasser wurde eine Immunreaktion nachgewiesen, sonst konnte man allerdings nichts weiter finden. Vor vier Wochen wurde dann noch eine Hautbiopsie durchgeführt, um die kleinen Nervenbahnen zu untersuchen. Hierbei kam nun raus, dass die Nervendichte der kleinen Nervenbahnen - small fibre - reduziert ist.
Nach langer Recherche über dieses Krankheitsbild bin ich auf einen Ärzteartikel in Vermont (USA) gestossen, wo ein direkter Zusammenhang zwischen Covid-Impfung und small fibre beschrieben wird und nun auch eine Studie laufen wird.
Ich habe im Februar einen Termin in der Uniklinik Würzburg, die dort Spezialisten auf diesem Gebiet haben.
Ich habe ein paar Wochen lang das Epileptikum Pregabalin verschrieben bekommen. Allerdings habe ich dies nicht gut vertragen. Nun nehme ich Lacosamid sowie Hanföl. Ebenso bin ich bei einer Heilpraktikerin und erhalte Akupunktur. Mir geht es nach einer so langen Zeit (6 Monate) immer noch nicht gut. Ich kann zwar joggen, allerdings fühlt sich mein Körper überhaupt nicht richtig an, mein Nacken schmerzt extrem und das Kribbeln und Brennen im Körper ist durch das Medikament zwar etwas gedämpft, jedoch noch komplett da. Ich habe Tage, da bin ich sehr verzweifelt. Nun umso dankbarer, dass man sich hier seriös austauschen kann und man nicht ganz alleine durch diese schreckliche Zeit muss. Erfolgsgeschichten sind motivierend und lassen hoffen, dass dieser Spuk auch irgendwann wieder zu Ende ist.
Hallo,
mich würde es auch sehr interessieren was der Arzt dazu sagt, welcher selbst betroffen ist. Ob die Dosis für manche zu hoch ist und somit eine zu starke Immunreaktion auslöst hab ich mich auch schon gefragt. Habe z.B. von einem Fall gehört wo auch massive Probleme aufgetreten sind, die Frau sehr klein und zierlich ist. Ich bin zwar recht groß und auch nicht zu dünn aber brauche bei Medikamenten oft nur sehr niedrige Dosierungen (z.B. Schmerzmittel). Und eigentlich wäre es ja logisch das man es evtl. auch an Alter und evtl. auch Gewicht anpassen müsste. Kinder bekommen ja auch nur 1/3 einer Dosis. Wäre natürlich interessant zu wissen wie es verlaufen wäre, wenn man nur die halbe Dosis bekommen hätte. Überlegt denn jemand von euch hier bezüglich erneuter Covid Impfung? Ich will mich eigentlich nicht darauf verlassen das eine Infektion mild verlaufen würde. Und selbst wenn, kann es ja dann auch noch passieren (wieder) long Covid zu entwickeln. Die Nachrichten überschlagen sich ja auch und nun ist schon von 4. Impfung die Rede 🙈 dabei wird gerade mal die dritte verimpft. Verrückt alles 🙁
Bei Moderna wird ja glaube unter 60 nur die halbe Dosis verimpft. Wusstet ihr das? Hatte jemand hier eigentlich auch Probleme nach Moderna?
03/21 Astra:Fieber, starke Beinschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Kreislauf, schlapp, müde, Nachtschweiß, Asthma verschlechtert sich. Besserung nach ca. 5 Wochen. 06/21 Biontech: Kopfschmerzen, starke Nackenverspannungen, Sehprobleme, Benommenheit, wechselnde Gelenkschmerzen, Gelenke zum Teil geschwollen, Zyklusstörungen (wieder weg), Nachtschweiß (phasenweise), Kurzatmigkeit (wieder weg), pulsierendes Gefühl im rechten Fuß (v.a. nach dem aufstehen).
ich war Heute beim Prof. Dr. Schulte-Uebbing in München. Er hatte nach der Impfung komplette Sepsis. Es stand mit ihm auf der Kippe und war dann acht Wochen in Reha. Es geht ihm wieder gut. Er meinte die meisten Ärzte bestreiten die Nebenwirkungen nicht. Es wäre ja nur die Politik. Ich bekam eine Ozon -Sauerstoff Therapie nach Dr Hänsler und eine SUE-MITO Infusion empfohlen. Hat das jemand gemacht? Hätte dafür am Dienstag Termin. Bin noch sehr unschlüssig 🤷🏻♀️
danke, das DMSO probiere ich jetzt auch. Heute sind es ganz genau sechs Monate nach der Impfung und meine Hauptprobleme sind Schmerzen und Krämpfe in den Beinen.
@hanicka Hat der Arzt denn eine Erklärung zu den Nebenwirkungen? Was genau dahinter steckt? Es wäre ja auch gut zu wissen, ob sowas dann immer wieder auftritt.
03/21 Astra:Fieber, starke Beinschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Kreislauf, schlapp, müde, Nachtschweiß, Asthma verschlechtert sich. Besserung nach ca. 5 Wochen. 06/21 Biontech: Kopfschmerzen, starke Nackenverspannungen, Sehprobleme, Benommenheit, wechselnde Gelenkschmerzen, Gelenke zum Teil geschwollen, Zyklusstörungen (wieder weg), Nachtschweiß (phasenweise), Kurzatmigkeit (wieder weg), pulsierendes Gefühl im rechten Fuß (v.a. nach dem aufstehen).
Letzter Beitrag: Medienberichte zu Long-COVID / PACS / Post-COVID (nicht Post-Vac-Syndom!) und anderen Postinfektiösen Syndromen Unser neuestes Mitglied: ReChri01169 Neueste Beiträge Ungelesene Beiträge Schlagwörter
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