Neue Hoffnung auf Schadensersatz bei Biontech/Pfizers Comirnaty?
@help100 Übrigens eine interessante Frage: Durch die Nebenwirkungen der mRNA-Impfung sollen Jüngere gestorben sein, durhc die Impfung selbst sollen alte gerettet wordne sein.
Jetzt darf man aber nicht die Zahl der jung durch Impfnebenwirkungen Gestorbenen gegen die Zahl der vor dem Tod geretteten Alten gegenrechnen. Sondern man muss Lebensjahre gegenrechnen: Wieviel Lebensjahre sind den Jungen genommen worden, damit Alte durch die Impfung 1 oder 2 Jahre länger leben konnten?
Fazit: Wenige Lebensjahre durch die Impfung gerettet und dabei viele Lebensjahre durch die Nebenwirkungen verloren = negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis.
( Ich selbst bin übrigens alt )
Da bin ich bei Rechtsanwalt Ulbrich. Es gab m.E. nie eine statistisch gleichberechtigte Auswertung.
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Ich habe da einen Kommentar von der EMA dazu gelesen ich weiß leider nicht mehr, wo.
Es gibt keine getrennte Betrachtung der verschiedenen Altergruppen bei Covid-19. Die Nutzen-Risiko-Betrachtung wird über alle Altersgruppen gemittelt.
Das fand ich schon immer seltsam, weil Covid-19 für verschieden alte Menschen eben so unterschiedlich gefährlich ist.
Ich freue mich über jeden, den die Impfung vor dem Tod bewahrt hat. Gleichwohl ist es besonders bitter, wenn jemand an der Impfung gestorben ist dessen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nahe Null war. Ich kenne persönlich einen Fall.
Man musste ja nicht entscheiden: Impfung ja oder nein. Was hätte es geschadet zu sagen: Impfempfehlung nur für über 70jährige oder so?
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Viele Bürger gehen davon aus, dass die EMA eine Behörde der EU ist und vollständig von dieser finanziert wird.
Doch bei weitem gefehlt - dies entspricht nicht den Fakten:
Laut Jahresbudget 2022 der Europäischen Arzneimittel Agentur EMA stammen
86% direkt von Gebühren und Entgelten der Pharmaindustrie.
Quelle:
65 Jahre, m, ONE SHOT ONLY! Biontech 16.7.21 - 2 Tage später Unruhe, dann Herzrasen, Erschöpfung, massiver Leistungsabfall, in der Akutphase 3. bis 8. Woche starkes nächtliches Wasserlassen, Nachtschweiß, Brustenge u.s.w. - bis heute leistungsmäßig deutlich eingeschränkt, Körperliche Anstrengungen führen häufig zum Crash. Charité-Diagnose 9/22: ME/CFS, POTS, Panlymphozytopenie. 2023 über Labor MCAS festgestellt, Post-COVID-Reha 3/23 führte zu keiner Verbesserung. F-Diagnose durch Rehaarzt wurde nicht korrigiert trotz Beschwerde bei der DRV. Antrag GdB 8/23 gestellt. Antrag gem. IfSG 10/23 gestellt, 2024 neue Diagnosen: vermindertes ATP in den Mitochondrien, VEGF-alpha erhöht, Dysbiose Mikrobiom. 3/24: Klage gegen Biontech eingereicht, abgelehnt, gehe in Berufung. Versorungsamt erteilt GdB40, Widerspruch abgelehnt, Klage Sozialgericht, Gutachten wurde beauftragt.
Den Teil mit den Gebühren finde ich in Ordnung.
Gebühren sind quasi die Preisliste der öffentlichen Hand. Die Kosten für einen neuen Perso oder Führerschein sind Gebühren.
Ich finde voll o.k., dass die Pharmaindustrie für ein Zulassungsverfahren oder die Überwachung Gebühren bezahlt. Ich würde nicht einsehen, wenn etwas, das denen später Gewinne bringt, ausschließlich steuergeldfinanziert wäre.
"Entgelte" gehören aber ins Privatrecht und brauchen z.B. einen Vertrag. Das ist vielleicht sowas wie Schulungen oder Gutachten oder Beratungen?
Da würde ich schon mal gerne eine Aufschlüsselung sehen, wie hoch der Anteil an Gebühren ist (eigentliche Behördentätigkeit) und wie hoch der Anteil an Entgelten. Und welche Leistungen für die Entgelte gebracht worden sind.
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Veröffentlicht von: @sybilleDas kann man dem einzelnen Fall nicht ansehen, wie er "eigentlich" ohne Impfstoff verlaufen wäre, sondern das kann man nur statistisch erkennen, oder?
Statistisch lässt sich das Nutzen-Risiko-Verhältnis nicht erkennen. Damit es möglich wäre, müssten alle Versuchsbedingungen und auch der Beobachtungszeitraum identisch sein. Dies ist allerdings nicht möglich, somit wird das Ergebnis immer von externen Einflussfaktoren beeinflusst, deren Einflusshöhe/-stärke und deren Einflusszeitpunkt nicht bekannt sind. Selbst eineiige Zwilllinge können unterschiedlich auf ein Medikament reagieren, obwohl eine hohe Genomübereinstimmung vorliegt, die aber nicht zu 100% identisch ist.
Veröffentlicht von: @help100Da bin ich bei Rechtsanwalt Ulbrich. Es gab m.E. nie eine statistisch gleichberechtigte Auswertung.
Ich persönlich glaube, dass Verhaltensänderungen das meiste zur Vermeidung von Infektionen positiv bewirkt haben: Z. B. Meiden von geschlossenen Räumen mit mehreren Menschen drin. freiwillig oder durch die Lockdown-Ma0nahmen. Auch Masken haben die Geschwindigkeit der ausgeatmeten Luft reduziert, dadurch wurden etwaige Viren in ihrer Reichweite und Eindringwucht gebremst.
Dadurch kam es zu keiner oder einer geringen Virenlast, mit der das Immunsystem gut fertig wurde.
Bei dem Gericht ist wieder die Behördengläubigkeit das Problem, ihm reichte die behördliche Aussage des positiven Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Allerdings hätte der Kläger-Rechtsanwalt das angreifen müssen, was wohl nicht geschah.
Hallo, mein Hausarzt meinte heute zu mir, dass wir keine Chance bezüglich Schadenersatz haben. Die Hersteller haben sich Bombensicher vorher abgesichert. Ich solle mir also keine allzu großen Hoffnungen diesbezüglich machen. Der einzige Weg sei wohl nur über das LAGUS, also nach Impfschutzgesetz etwas zu erreichen. Bin schon wieder bedient. MFG.
"Wer zensiert, hat Angst vor der Wahrheit"
1x Biontech Impfung im April 2021, nach 17 Tagen Herzmuskelentzündung mit Perikarderguss, akute Lebensgefahr, kardiogener Schock, ca. 740 ml wurden punktiert, aktuell diverse Beschwerden Muskel und Gelenkschmerzen, Druck in der Brust, Schwindel, Sehstörung, Tinnitus.
Veröffentlicht von: @kjeldtHallo, mein Hausarzt meinte heute zu mir, dass wir keine Chance bezüglich Schadenersatz haben. Die Hersteller haben sich Bombensicher vorher abgesichert. Ich solle mir also keine allzu großen Hoffnungen diesbezüglich machen. Der einzige Weg sei wohl nur über das LAGUS, also nach Impfschutzgesetz etwas zu erreichen. Bin schon wieder bedient. MFG.
Interessant, dass sich neuerdings Hausärzte anmaßen, die Kompetenzen von Juristen, Anwälten und Richtern zu besitzen; die Kompetenz frühzeitig Impfschäden zu erkennen, hatten sie ja offensichtlich nicht.
Als Hausarzt sollte er lieber seinen standesrechtlichen Pflichten nachkommen, oder hat er vielleicht erkannt, dass er selbst mit im sinkenden Boot sitzt?
Veröffentlicht von: @wolfdieterHier nochmals eine Zusammenfassung von Links zum Thema DNA-Verunreinigungen in Comirnaty:
1. Dr. Kirchner: Nachweis von DNA-Verunreinigungen in Chargen des COVID-19-mRNA-Impfstoffs von BioNTech (Comirnaty), die in Deutschland in Verkehr gebracht worden waren:
Die Bedeutung der Risiken von DNA-Verunreinigungen im mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech für Geimpfte2. MacKernan u. a.:
Sequencing of bivalent Moderna and Pfizer mRNA vaccines reveals nanogram to microgram quantities of expression vector dsDNA per dose
DNA contamination in 8 vials of Pfizer monovalent mRNA vaccines
https://anandamide.substack.com/p/dna-contamination-in-8-vials-of-pfizer
DNA contamination in 8 vials of Pfizer monovalent mRNA vaccines
https://anandamide.substack.com/p/dna-contamination-in-8-vials-of-pfizer
COVID-19 mRNA-Impfstoffe enthalten übermäßige Mengen an bakterieller DNA: Beweise und Implikationen
3. Dr. Phillip Buckhault hat am 14. 9. 2023 vor dem Medical Affairs Ad-Hoc Committee des Senats von South Carolina über die DNA-Verunreinigungen in den mRNA-Impfstoffen gesprochen.
https://www.aussie17.com/p/breaking-dr-phillip-buckhaults-testimony
und
Researchers Alarmed to Find DNA Contamination in Pfizer Vaccine
https://brownstone.org/articles/researchers-alarmed-to-find-dna-contamination-in-pfizer-vaccine/
Hier die deutsche Übersetzung von Google Translate
Researchers Alarmed to Find DNA Contamination in Pfizer Vaccine ⋆ Brownstone Institute-deutsch.pdfRenommierter Biochemiker: Covid-Spritzen sind mit schädlicher DNA gespickt
4. EMA/CHMP
Assessment report Comirnaty vom 19. 2. 2021
Seite 17:
The robustness of the DNase digestion step is not considered comprehensively demonstrated although there is routine control of residual DNA impurities at the active substance level. It has been confirmed that studies to enhance the robustness of this step are ongoing and these should be reported (REC7)
EMA-News vom 16. 9. 2022 zur Standard-Zulassung von Comirnaty
Auszug: Both vaccines were granted a conditional marketing authorisation at the time of their authorisation1. This imposed obligations on the companies to submit results from the ongoing clinical trials and to provide additional data on the pharmaceutical quality of the vaccine in light of the planned manufacturing scale-up.
These trials and additional studies, including observational studies, have provided reassuring data on key aspects such as how well the vaccines prevent severe COVID-19. In addition, the companies have provided all requested additional data on the pharmaceutical quality of the vaccines.
5. Schluss
Wenn jetzt große DNA-Verunreinigungen festgestellt wurden, ist die Frage:
Hat die EMA davon gewusst bzw. hat sie es akzeptiert? Bestanden die "additional data" darin, dass Biontech/Pfizer darlegten, dass die großen Verunreinigungen harmlos seien?
Die Alternative wäre: Biontech/Pfizer haben entgegen der Absprache mit EMA/CHMP größere Verunreinigungen fabriziert. Damit würde die Haftung der EU-Staaten für Schadensersatzansprüche gegen Biontech/Pfizer hinfällig.
Ich habe bisher erfolglos versucht, das Dokument mit den "additional data" einzusehen. Wenn die Einsicht verweigert würde, weil es sich um Geschäfts- oder Staatsgeheimnisse handele, muss dagegen geklagt werden.
Sind das seriöse Seiten ?
Veröffentlicht von: @hawanaSind das seriöse Seiten ?
Bevor man die Frage beantworten kann, ist es nötig zu definieren, was man unter dem Begriff "seriös" auffasst und was als "unseriös" zu bewerten ist.
@wolfdieter Hallo, was sind Chargen ET3045 und SCTN4? Ich kann damit nichts anfangen und wäre dankbar für Infos. Sind das die Bezeichnungen der verzapften Corona-Impfstoffe? Falls ja, wie steht dies im Verhältnis zu der Bezeichnung, die im Impfpass mit einem Aufkleber eingetragen wird?
Erste Impfung mit BioNTech kein Problem. Dann zweite problematische Impfung mit BioNTech 07/2021.
Myokardiale Reaktion und starke Grippe-/Erkältungssymtome am Tag der Impfung. Massive Herzrhythmusstörungen, extrem niedriger Puls/Blutdruck, visuellen Probleme, Erschöpfungszustände, massive Erhöhung TPO Antikörper (1730). Vielfältige weitere Beschwerden.
Manchmal liege ich über Stunde im Bett und kann den Gedanken "ich will aufstehen" nicht in die Tat umsetzen.
Selbst Haare waschen kann eine große Herausforderung sein.
Veröffentlicht von: @nana@wolfdieter Hallo, was sind Chargen ET3045 und SCTN4? Ich kann damit nichts anfangen und wäre dankbar für Infos. Sind das die Bezeichnungen der verzapften Corona-Impfstoffe? Falls ja, wie steht dies im Verhältnis zu der Bezeichnung, die im Impfpass mit einem Aufkleber eingetragen wird?
Die Bezeichnung, die im Impfpass auf dem Aufkleber steht, ist die Chargen-Nummer. ET3045 und SCTN4 müssten zwei Chargen-Nummern des Comirnaty-Impfstoffs sein.
@alina1 Habs gefunden. Danke.:-)
Erste Impfung mit BioNTech kein Problem. Dann zweite problematische Impfung mit BioNTech 07/2021.
Myokardiale Reaktion und starke Grippe-/Erkältungssymtome am Tag der Impfung. Massive Herzrhythmusstörungen, extrem niedriger Puls/Blutdruck, visuellen Probleme, Erschöpfungszustände, massive Erhöhung TPO Antikörper (1730). Vielfältige weitere Beschwerden.
Manchmal liege ich über Stunde im Bett und kann den Gedanken "ich will aufstehen" nicht in die Tat umsetzen.
Selbst Haare waschen kann eine große Herausforderung sein.
Bisher größte Studie zu Corona-Impfungen identifiziert mögliche Folgeerkrankungen
Für die Grundimmunisierung war es unumgänglich, dass die Menschen Corona-Impfungen erhalten. Doch seit Beginn der Verabreichung sagte man diesen auch zahlreiche Nebenwirkungen von teils milden bis schweren Folgeerkrankungen nach. Nun identifizierten Forscher tatsächlich einige Krankheiten, die auf die Corona-Impfungen zurückzuführen sind.
Das deutsche Impfboard verzeichnete noch bis zum 8. April, wie viele Menschen eine Corona-Impfung erhalten haben: Bis dato waren es 64,9 Mio. Personen, die vollständig geimpft worden sind, was etwa 192,2 Mio. Impfdosen entspricht.1 Weltweit wurden mehr als 13 Milliarden Impfstoffdosen verabreicht.2 So überrascht es kaum, dass bei diesen hohen Zahlen des Öfteren einige Nebenwirkungen beobachtet worden sind. Deshalb machte es sich ein Forscherteam zur Aufgabe, dies genauer zu untersuchen und fand in einer groß angelegten Studie heraus, welche Folgeerkrankungen tatsächlich auf die Corona-Impfungen zurückzuführen sind.
Studie schloss Daten aus mehreren Ländern mit ein
Im Rahmen des Projekts der Global COVID Vaccine Safety (GCoVS) sammelte man Informationen aus nationalen Datenbanken verschiedener Länder bzw. Regionen zu Auffälligkeiten nach der Verabreichung von Corona-Impfungen.3 Dabei fokussierte man sich auf die drei am meisten verabreichten Impfstoffe Pfizer/BioNTech, Moderna und AstraZeneca. Unter Berücksichtigung dessen verwendete man Daten aus:
- Argentinien
- Australien (New South Wales)
- Australien (Victoria)
- Kanada (British Columbia)
- Kanada (Ontario)
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Neuseeland
- Schottland
In den meisten Regionen verfügte man durch die jeweiligen Studienzentren über Register, denen man jegliche Informationen rund um die Corona-Impfungen sowie Folgeerkrankungen entnehmen konnte. Auch Daten zur Impfquote bezogen die Wissenschaftler in ihrer Studie mit ein. Allerdings unterschieden sich die Studienzeiträume in den Ländern voneinander: Den Beginn markierte das Datum der Einführung des Corona-Impfprogramms, das Ende belief sich auf die Datenverfügbarkeit.
Vordefinierte mögliche Folgeerkrankungen durch Corona-Impfungen
Nach jeder Impfdosis wandte man ein sogenanntes Risikointervall von null bis 42 Tage an, in dem man sich 13 auffällige Ereignisse genauer ansah. Diese wurden unter anderem aus einem vorangegangenen Projekt der Brighton Collaboration ausgewählt:
Neurologischen Erkrankungen
- Guillain-Barré-Syndrom (Muskelschwäche)
- Transversale Myelitis (Entzündung des Rückenmarks)
- Gesichtslähmung
- Akute disseminierte Enzephalomyelitis (Gehirnentzündung)
- Krampfanfälle
- Fieberkrämpfe
Hämatologischen Erkrankungen
- Zerebrale Venensinusthrombose
- Splanchnische Venenthrombose
- Lungenembolie
- Thrombosen an ungewöhnlichen Stellen
- Thrombozytopenie (Niedrige Thrombozytenwerte) und Immunthrombozytopenie (Bildung von Antikörpern gegen Blutplättchen)
Kardiovaskuläre Erkrankungen
- Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
- Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
Als Betroffene galten in der Studie alle stationären Krankenhauspatienten und Personen, die sowohl stationär als auch ambulant in der Notaufnahme behandelt worden waren. In Ländern, in denen ein solcher Patiententyp nicht klar definiert wurde, nahm man die Krankenhauskontakte als vergleichbaren Ersatz. Die Risiken wurden anhand des Verhältnisses zwischen beobachteten und erwarteten Werten (OE-Verhältnis) bewertet. Alles, was über einem Wert von 1,5 lag, stufte man als potenzielle Sicherheitssignale einer Folgeerkrankung ein.
Auch interessant: Mögliche Ursache für Herzmuskelentzündung nach Corona-Impfung gefunden
Länderübergreifende Kombinierung
Die Wissenschaftler führten anschließend die Ergebnisse der einzelnen Länder zusammen und ordneten die Daten nach Alter, Geschlecht, Impfprofil und dem jeweiligen Zeitraum, der nach der Impfung vergangen war, ein. Zudem vermerkte man jede der oben genannten möglichen Folgeerkrankungen der Corona-Impfungen mit dem jeweiligen Impfstoff. Zusätzlich führte man noch Sensitivitätsanalysen der einzelnen Regionen durch, um diese im Anschluss mit der länderübergreifenden Untersuchung zu vergleichen.
Ergebnisse der Studie
Anhand dieses Vorgehens analysierten die Forscher Daten von mehr als 99 Millionen Personen. Man stellte fest, dass sich die meisten Geimpften in den Altersgruppen von 20 bis 39 und 40 bis 59 Jahren befanden. Insgesamt wurden innerhalb der Untersuchungszeiträume standortübergreifend fast 184 Millionen Pfizer/BioNTech-, mehr als 36 Millionen Moderna- und etwa 23 Millionen AstraZeneca-Dosen verabreicht.
Viele neurologische Erkrankungen als Folge von AstraZeneca
Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass das Risiko für das Guillain-Barré-Syndrom innerhalb des Risikointervalls nach der Impfung von AstraZeneca höher war: Der Wert lag hierfür bei 2,49 und damit weit über dem vordefinierten Schwellenwert von 1,5. Ebenso beobachte man nach der Verabreichung dieses Impfstoffes ein erhöhtes Aufkommen von Enzephalomyelitis (OE-Verhältnis von 2,23) und Myelitis (OE-Verhältnis von 1,91).
Die Verabreichung von der ersten Moderna-Impfung brachte man dagegen vermehrt mit einer Enzephalomyelitis mit einem Wert von 3,78 in Verbindung. Eine leichte Erhöhung des Vorkommens von Fieber stellte man nach der ersten und zweiten Verabreichung fest.
Hämatologische Folgeerkrankungen der Corona-Impfungen
Nach der ersten Corona-Impfung mit AstraZeneca trat häufig eine zerebrale Venensinusthrombose als Folgeerkrankung auf und stufte sich mit einem Wert von 3,23 als ein prioritäres Sicherheitssignal ein. Das Risiko für eine Thrombozytopenie erhöhte sich nach der Verabreichung der ersten Dosis unabhängig vom Impfstoff, dagegen gab in Hinblick auf eine Immunthrombozytopenie nur bei AstraZeneca und Pfizer/BioNTech Auffälligkeiten. Personen, die sich mit Pfizer/BioNTech impfen ließen, erkrankten öfter an einer Thrombose.
Kardiovaskuläre Erkrankungen als Folge einer Impfung gegen Covid-19
Die Auswertung der Daten lieferte ein prioritäres Sicherheitssignal für Myokarditis nach einer ersten, zweiten und dritten Dosis der mRNA-Impfstoffe Moderna und Pfizer/BioNTech. Besonders nach der ersten und zweiten Dosis von Moderna lag der Wert bei 3,48 und damit weit über dem Schwellenwert von 1,5.
Ähnliches zeigen die Auswertung bei einer Perikarditis: Nach der ersten und vierten Verabreichung von Moderna beläuft sich das Sicherheitssignal auf 1,74 bzw. 2,64. Bei der dritten AstraZeneca-Impfung beobachtete man für diese Erkrankung einen Wert von 6,91.
Einordnung der Studie
Die Studie zeigt, dass einige Erkrankungen in Verbindung mit Corona-Impfungen gebracht werden können. Allerdings sollte man die Untersuchungen in Relation setzen. Die Werte des Sicherheitssignals berufen sich nur auf einen geringen Anteil der gesamten 99 Millionen Teilnehmer. So merken die Forscher selbst an: „Die in dieser Studie festgestellten Sicherheitssignale sollten im Zusammenhang mit ihrer Seltenheit, ihrem Schweregrad und ihrer klinischen Relevanz bewertet werden.“ Demnach ist es nur ein Bruchteil, bei dem tatsächlich eine der genannten Folgeerkrankungen nach einer Corona-Impfung eintritt.
Außerdem weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass man die Risikowertung der Corona-Impfungen im Vergleich zu dem Risiko nach einer Covid-19-Infketion stellen sollte. „Darüber hinaus sollte bei der allgemeinen Nutzen-Risiko-Bewertung der Impfung das mit der Infektion verbundene Risiko berücksichtigt werden, da in mehreren Studien nachgewiesen wurde, dass das Risiko für die untersuchten Ereignisse, wie das Guillain-Barré-Syndrom, Myokarditis oder Enzephalomyelitis, nach einer SARS-CoV-2-Infektion höher ist als nach einer Impfung.“
Außerdem gilt, die Ergebnisse deshalb kritisch zu betrachten, da nur eine Auswahl an Impfregistern einiger Länder mit in die Studie aufgenommen worden sind und diese auf der länderspezifischen Datenzulassung und -pflege beruhen. Demnach ist nicht klar, ob diese Studie auch auf weitere Länder anwendbar ist.
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