Symptome nach längerer Zeit?
Für mich persönlich ist der Nachweis der Virenpersistenz (seit es Covid oder EBV oder auch anderes) das zentrale Element, da es in der Abgleichung mit den Beschwerden deren Herkunft zu erklären vermag.
"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)
@help100 Die Serotoninhypothese ist doch sowieso schon fast widerlegt inzwischen. Ich wollte gerne hier mal einen Artikel zum Thema reinstellen, krieg das technisch irgendwie nicht hin. Eine Quelle wäre z.B die pharmazeutische Zeitung (2022) und Spectrum.deSciLogs (8/23), Thema Serotoninhypothese. Auf Kassenkosten kann ich mir absolut nicht vorstellen dass solche Tests angeboten werden. Und auch ich zweifle deren Sinnhaftigkeit stark an.
Moderna Dez. 21 mit Herzrasen und Bluthochdruck, nach FSME Impfung im Juni 22 dann Beginn von Nervenschmerzen, die inzwischen zusammen mit Taubheitsgefühlen vor allem in den Füßen verortet sind. ca. ein halbes Jahr lang blaue Flecken, diese sind mit Nattokinase fast verschwunden.
Das ist wirklich spannend, was sich da gerade bezüglich Serotonin tut! Danke für den Hinweis.
Ich hab ein bisschen dazu gesucht und folgendes gefunden: in einer Meta-Studie hat man keinen Zusammenhang zwischen niedrigen Serotoninspiegeln und Depressionen gefunden, weder bei Serotoninspiegeln im Liquor (Nervenwasser), noch im Blut. Auch Menschen, die über eine spezielle Diät künstlich auf "Serotoninentzug" gesetzt wurden entwickelten keine Symptome.
Trotzdem wirken Serotonin-Wiederaufnahmehemmer laut Wikipedia bei (je nach Studie) 50% bis 75% aller Personen mit Depressionen, ein Placebo wirkt nur bei den für ein Placebo üblichen 25-30%.
Eine Wiener Forschungsgruppe konnte nachweisen, dass die Neuroplastizität, also die Fähigkeit, Neues zu lernen, unter der Gabe von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern signifikant zunimmt. Die Probanden lernten schneller und besser und die entsprechenden Unterschiede konnten sogar mit Hirn-Scans dargestellt werden.
D.h. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sind gute Antidepressiva, aber vermutlich nicht über den vermuteten Wirkmechanismus.
Ich habe auch nochmal einen Blick auf die Post-Covid-Forschung geworfen. Das ist super-spannend, weil die Studie, bei der der Serotoninmangel bei Post-Covid festgestellt worden ist, in der Tat keinen Bezug zu Depressionen herstellt, sondern eher zu BrainFog und Fatigue. Und das auch nicht über einen Serotoninmangel im Gehirn, sondern im Darm, der sich auf den Vagusnerv auswirken könnte. Also ein indirekter Mechanismus.
Es gibt aber seit Ende 2023 auch direkte Behandlungs-Studien zu Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bei akutem Covid und Post-Covid. Sie verhindern wohl auch schwere Verläufe, wenn sie bei der akuten Erkrankung gegeben werden. Und auch bei Post-Covid gab es in Studien eine Wirksamkeit, tatsächlich gegen Fatigue und BrainFog. Über die Mechanismen wird noch spekuliert. Serotonin könnte sogar eine direkte antivirale Wirkung gegen SARS-CoV-2 haben, auf jeden Fall wirkt es wohl anti-inflammatorisch.
Eventuell gibt es über diese oder ganz andere Mechanismen eine positive Wirkung generell von Antidepressiva bei Post-Covid. Womit man wieder bei der Psycho-Neuro-Immunologie wäre, also den unverstanden biochemischen Zusammenhängen von Psyche, Nerven und Immunsystem. Auf jeden Fall stehen Antidepressiva in der ersten Zeile der off-label Liste vom Long-Covid Therapiekompass der Ministeriums-Expertengruppe.
Total spannend das Ganze 😄. Vielen Dank Clarissa! 🤗
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Die Frage bzgl. Antidepressive ist ja auch, ob es Sinn macht, das bisschen Serotonin, was der Körper hat, verlängert rumfleuchen zu lassen oder ob es nicht sinnvoller wäre, es dem Körper zu ermöglichen, selbst mehr Serotonin (sofern ein Mangel besteht) herstellen zu lassen.
Wichtige Blutmarker: U.a. auch Homocystein für die Verwertung von Proteinen, aber auch Trypophan, IDO-Aktivität, Kynurenine und andere.
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Wegen Virenpersistenz bzw. persistierender Impfreaktion:
Hast Du meinen Post zum bei mir extrem hohen IgM-Anteil an den Gesamt-Antikörpern gegen das Spikeprotein gelesen?
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
@help100 Finde ihn gerade nicht, war es in diesem Thema?
IgM würde aber ja bedeuten, dass der Körper immer noch aktiv beschäftigt ist mit der Infektion. Irgendwo habe ich gelesen, dass 1 Jahr nach der Infektion ein hoher Antikörperspiegel im Grunde der Beweis für Virenpersistenz sei.
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Ist im Thema SARS-CoV-2 IgG AK + IgA AK (Spike).
Es geht nicht um den Infekt sondern um die Impfung. Eventuell könnte das eine Möglichkeit sein, Post-Vac und Post-Covid zu unterscheiden.
Denn soweit ich weiß, liegt auch bei Post-Covid spätestens einige Wochen nach dem akuten Infekt der Titer für IgG über den IgM. IgM können bei einigen Menschen zwar persistieren und bis zu über einen Jahr lang nachweisbar sein, aber auf niedrigerem Level als die IgG. Bei der normalen Impfreaktion ist das wohl ähnlich.
Bei Post-Vac hat es noch keiner untersucht.
Es wäre bei einer persistierenden Impfreaktion, also anhaltender Spikeprotein-Produktion, naheliegend. Weil das noch am ehesten einen anhaltenden Akutinfekt simulieren würde.
Ist aber blanke Theorie.
Es kann natürlich auch ein Fehler innerhalb der Tests sein, der die Einheiten doch nicht vergleichbar macht. Also, dass die Tests zwar mit dem WHO-Standard BAU/ml korrelieren, aber in der Realität dann doch nicht. Das wäre aber schon komisch, denn bei den Spike-AK-Tests handelt es sich ja um verifizierte, akkreditierte und normierte Tests.
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Das ist leider das Problem mit den ganzen Messwerten. Je mehr Werte man aber hat, desto besser kann man zumindest Cluster erkennen, welche zusammengenommen einen Sinn ergeben können.
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@albert ...und dann braucht man noch jemanden, der das ganze analysiert.
Moderna Dez. 21 mit Herzrasen und Bluthochdruck, nach FSME Impfung im Juni 22 dann Beginn von Nervenschmerzen, die inzwischen zusammen mit Taubheitsgefühlen vor allem in den Füßen verortet sind. ca. ein halbes Jahr lang blaue Flecken, diese sind mit Nattokinase fast verschwunden.
@help100 wäre das wieder ein Argument dafür dass ein Versuch der Spikeelimenierung wichtig wäre oder geht das am Thema vorbei?
Moderna Dez. 21 mit Herzrasen und Bluthochdruck, nach FSME Impfung im Juni 22 dann Beginn von Nervenschmerzen, die inzwischen zusammen mit Taubheitsgefühlen vor allem in den Füßen verortet sind. ca. ein halbes Jahr lang blaue Flecken, diese sind mit Nattokinase fast verschwunden.
Es hätte zuerst mal eine juristische Konsequenz. Gäbe es für Post-Vac einen echten Blut-Marker erledigt sich die Diskussion, ob etwas Post-Vac ist oder nicht sehr schnell. Außerdem wäre es ein Hinweis auf eine Fehlfunktion der Impfung, d.h. es wäre ein Türöffner dafür, zu schauen, ob und wenn, was schief gelaufen sein könnte.
Wenn es tatsächlich Fälle geben sollte, in denen die Impfreaktion nicht korrekt endet, dann hilft die Spike-Elimination alleine nicht weiter, weil immer wieder neues Spikeprotein nachproduziert wird. Das ist in dem Fall dasselbe Problem wie bei der Viren-Persistenz. Solange die Viren sich vermehren, ist das Problem nur schwer zu lösen. Das muss das Immunsystem dann selbst irgendwie hinkriegen und man kann nur unterstützen.
Die Frage wäre ja jetzt auch erstmal, ob es überhaupt noch andere gibt, die dieselbe Beobachtung wie ich gemacht haben.
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
@ eine Frage in die Runde, passt zum Thema:
CMV (Zytomegalie Virus) igG war bei mir +62 (Norm: unter 12) Oktober 2024.
Dem waren 2 Erkältungen vorausgegangen: April 2024 (ca. 6 Monate Abstand) und Dezember 2023 (ca. 9 Monate Abstand).
Die ganzen Symptome hatte ich schon nach der Dezember-Erkältung 2023.
Arzt meinte CMV igG ist bei vielen lebenslang positiv, weil jeder diesen virus mal hat.
Was sagt ihr dazu? Das war so mein einziger Anhaltspunkt: ich hatte mal CMV, und igG sind mehr als das 5 fache erhöht.
Vielleicht habt ihr ja auch euren CMV igG.
CMV ist so der Nebenkandidat von Corona, obwohl ich keine Ahnung habe was wirklich los ist
Theoretisch kann das auch vom CMV Infektion vor 2 Jahren kommen. Kenne aber keine Erfahrungswerte und +62 igG scheint für mich erstmal hoch zu sein
@help100 ich sehe es als einen starken Hinweis auf Postvac im Gegensatz zu Covidschaden dass ich ab Impfung innerhalb von 2 Jahren 4 negative Nukleocapsidtests hatte. Die PCR tests bei Infekten, die ich in dem Zeitraum immer bekam waren auch immer negativ. Würde das ein Gericht eigentlich auch so sehen?
Moderna Dez. 21 mit Herzrasen und Bluthochdruck, nach FSME Impfung im Juni 22 dann Beginn von Nervenschmerzen, die inzwischen zusammen mit Taubheitsgefühlen vor allem in den Füßen verortet sind. ca. ein halbes Jahr lang blaue Flecken, diese sind mit Nattokinase fast verschwunden.
Selbst wenn das Gericht es so sieht, gibt es keine Entschädigung. Ich war im Herbst vor Gericht. Richter haben es zwar geglaubt und mir ihr Bedauern ausgedrückt, trotzdem waren sie der Meinung Moderna muss mich nicht entschädigen. Pech gehabt lt. Gericht, kann passieren und solange die EMA die Zulassung nicht zurück zieht, haben sie keine Zweifel an den Studien, so das Gericht. Außerdem gilt für sie das positive Nutzen-Risiko-Verhältnis. Selbst ein paar Tausend Tote würde man in Kauf nehmen, wenn dafür Millionen gerettet werden, Aussage des Gerichts.
2x Moderna Juni/Juli 2021, 2x Corona Infektion
Taubheitsgefühle, Brennen, Kribbeln, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Belastungsintoleranz, PEM, Erschöpfung, Atemnot bei Belastung, Gürtelrose, Herpes Simplex, EBV Reaktivierung, Herzrasen, Verdacht auf POTS, Schwindel, Beinschwäche/Gangunsicherheit, schmerzende Lymphknoten, Schmerzen rechtes Auge, Sicca Symptomatik, ME/CFS, Histaminintoleranz, Mastzellaktivierung, Mitochondriopathie, Konzentrationsprobleme
Selbst wenn das Gericht es so sieht, gibt es keine Entschädigung. Ich war im Herbst vor Gericht. Richter haben es zwar geglaubt und mir ihr Bedauern ausgedrückt, trotzdem waren sie der Meinung Moderna muss mich nicht entschädigen. Pech gehabt lt. Gericht, kann passieren und solange die EMA die Zulassung nicht zurück zieht, haben sie keine Zweifel an den Studien, so das Gericht. Außerdem gilt für sie das positive Nutzen-Risiko-Verhältnis. Selbst ein paar Tausend Tote würde man in Kauf nehmen, wenn dafür Millionen gerettet werden, Aussage des Gerichts.
2x Moderna Juni/Juli 2021, 2x Corona Infektion
Taubheitsgefühle, Brennen, Kribbeln, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Belastungsintoleranz, PEM, Erschöpfung, Atemnot bei Belastung, Gürtelrose, Herpes Simplex, EBV Reaktivierung, Herzrasen, Verdacht auf POTS, Schwindel, Beinschwäche/Gangunsicherheit, schmerzende Lymphknoten, Schmerzen rechtes Auge, Sicca Symptomatik, ME/CFS, Histaminintoleranz, Mastzellaktivierung, Mitochondriopathie, Konzentrationsprobleme
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