Seit Einnahme von Antidepressiva keine bzw keine starken Rückfälle mehr?
@help100 Danke für deine Antwort. Diese deckt sich etwas zu meiner Erfahrung. Ich hatte mal ganz am Anfang (2021) Amitriptillyn ausprobiert und das hat meine Herzbeschwerden auch verstärkt, sodass ich das Medikament sehr früh wieder abgesetzt habe.
Grundsätzlich finde ich das Medikament spannend, weil ich vor allem neurologische Probleme habe...
Das ist ja spannend, dass noch jemand dieselbe Erfahrung gemacht hat!
Meinst Du mit neurologischen Problemen Brain Fog oder kognitive Einschränkungen?
Falls ja, dann könnten selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer unter Umständen helfen, sagen Veröffentlichungen. Laut dem, was ich gelesen habe (wenn ich das Paper wieder finde, dann verlinke ich es), machen TZA am Häufigsten autonome Dysfunktion, dann SSNRI, dann SSRI. Man könnte also eventuell nochmal ein SSRI ausprobieren.
Mein Arzt hatte mich aus diesem Grund sowohl ein SSNRI als auch ein TZA ausprobieren lassen. SSRI haben wir nur deshalb nicht getestet, weil es aus dieser Gruppe offenbar kein First-Line Medikament für neuropathische Schmerzen gibt. Die Ergebnisse bei Post Covid waren bei dieser Medikamentengruppe auch immer "nur" für Brain Fog.
Medikamentös wäre deshalb der nächste Schritt bei neuropathischen Schmerzen Anti-Epileptika und nicht SSRI. Das ist Plan B falls die IVIG nichts bringt
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Ich habe vergessen, den Kontext zu geben 😊
Mein Arzt hat gesagt, dass, nur weil ein TZA meine autonome Dysfunktion verstärkt, muss das nicht auch für ein SSNRI gelten. Deshalb sagte er, ich solle mal eins aus jeder Gruppe testen.
Deswegen könnte es auch sein, dass Du zwar Amitriptylin nicht verträgst aber ein SSRI schon.
Macht aber wie gesagt nur Sinn bei Brain Fog. Ich habe gerade nochmal nachgelesen, es scheint so zu sein, dass SSRI auf neuropathische Schmerzen nicht wirken. Deshalb haben wir das bei mir auch nicht getestet.
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
@help100 du scheinst einen gut informierten Arzt zu haben! 😊
Genau, primär habe ich Brainfog, Schwindel, diverse Kopfschmerzen, Kopfdruck, Helmgefühl usw. Dazu noch Herz- u. Durchblutungsprobleme, jedoch sind die neurologischen Symptome deutlich die Schlimmsten für mich.
An Lamotrigin habe ich auch schon gedacht, würde auch "Sinn" ergeben, laut eigener Recherche. Die Frage ist wieder nur einmal, ob man einen Neurologen überzeugen kann, dieses Medikament bei dieser Indikation zu verschreiben.
Also falls jemand in Niedersachsen (Hannover) einen Neurologen kennt, der ME/CFS kennt, bin ich dankbar für jegliche Hinweise. 😊
Dir weiterhin alles Gute! Ich hoffe für dich, dass die IVIG ausreichend ist und du keine weiteren Medikamente benötigst. 😊
Ja ich habe mittlerweile ein gutes Ärzte-Team gefunden 😊
Zum Glück hab ich keine ME/CFS, kenne leider aber auch keinen Arzt dafür. Und auch niemanden in Niedersachsen, leider.
Ich glaube, Fluoxetin war das SSRI, das in den Studien gegen Brain Fog benutzt worden ist. Lamotrigin könnte auch passen. Das blöde ist, dass da wirklich nur ausprobieren hilft. Alles Gute!
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Ich hatte einmal eine Episode für ein paar Monate mit PEM und Erschöpfung. Da hat mir Kreatin geholfen, witzigerweise. Seitdem ist wieder alles gut.
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
3x 1 Messlöffel am Tag. Laut Empfehlung auf der Dose soll man einen Messlöffel nehmen, aber es gab Studien zu Post covid mit Fatigue, da war es die dreifache Dosis hatte ich damals recherchiert.
Ich hatte keine Nebenwirkungen und es hat super funktioniert, nach meiner Erinnerung (schon eine Weile her) 😊
Ich erinnere mich auch nicht mehr, wieviel 1 Messlöffel war, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Hersteller einen Messlöffel beim Pulver dabei hatte und die waren auch alle in etwa gleich groß.
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Ja. Ich erinnere mich an Größenordnung 3 gramm oder 5? Aber ohne Gewähr. Es hängt davon ab, wieviel ein Messlöffel hatte, das habe ich vergessen.
GLG
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
Seitdem Nervenkribbeln, Bluthochdruck, Schwindel und phasenweise Muskelschmerzen
Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Ein Messlöffel hat normalerweise 3 Gramm reines Kreatin.
M 36. Vor Impfung Marathonläufer - Nach 2. Impfung: PEM, Kopfschmerzen, Tinnitus, Herzstolpern, Herzrasen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Ziehen in linker Brust, verstopfte Nase, Reizüberempfindlichkeit, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, immer wieder Lippenherpes, Infektanfälligkeit.
Veröffentlicht von: @maxlEin Messlöffel hat normalerweise 3 Gramm reines Kreatin.
Jetzt kommt die Erinnerung: 3g pro Messlöffel und das 3x am Tag. Das war es. 😊
Vielen Dank!
2x geimpft mit Comirnaty im Mai 2021.
Direkt nach der Impfung extremes Nervenkribbeln von Kopf bis Fuß, Muskelschmerzen und -verhärtungen
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Diagnostiziert wurden: Small Fiber Neuropathie, vegetative Dysfunktion (Puls- und Blutdruckregulierung), Hyperaldosteronismus
Dank eines Teilnehmers hier im Forum, der immer wieder drangeblieben ist und versucht hat, mir Sertralin nahezubringen, habe ich mich schließlich dazu entschlossen, es auszuprobieren. Gestartet habe ich mit Zoloft-Tropfen (Sertralin in Tropfenform) und zunächst nur einen Tropfen genommen.
Begonnen habe ich im September 2025. Anschließend habe ich die Dosis sehr langsam, tropfenweise gesteigert. Heute nehme ich seit etwa 13 Wochen eine halbe 50-mg-Tablette, also 25 mg täglich.
Seit September habe ich eine stetige Verbesserung meiner Symptome erlebt. Ich würde sagen, dass ich inzwischen zu etwa 80–85 % wiederhergestellt bin. Mit intensivem Sport wie Laufen oder Rennen habe ich noch nicht begonnen, aber ich kann inzwischen wieder zügig und lange spazieren gehen, was ja auch eine Form von körperlicher Aktivität ist.
Ich arbeite wieder und kann wieder am Leben teilnehmen. Manchmal muss ich mich regelrecht beherrschen, nicht laut vor Freude zu jubeln, wenn mir wieder einmal bewusst wird, was ich inzwischen alles leisten kann. Fast alle Symptome sind verschwunden. Wenn ich es einmal ganz extrem übertreibe, kommen manchmal noch ein leichtes Brennen/Kribbeln, kurze nächtliche Zuckungen oder diese „Blitze“ zurück. Im Großen und Ganzen bin ich jedoch weitgehend beschwerdefrei.
Bereits nach einem Tropfen Zoloft hatte ich erste Verbesserungen bemerkt und konnte dadurch die Nebenwirkungen besser aushalten. Ich habe die Dosis ungefähr alle sieben bis zehn Tage erhöht und nach jeder Steigerung für einige Tage erneut Nebenwirkungen bemerkt.
Hätte ich nicht gleichzeitig gespürt, dass sich meine Post-Vac-Symptomatik verbessert, hätte ich das Medikament wahrscheinlich wieder abgesetzt. Die Verbesserungen waren jedoch so deutlich, dass ich die vorübergehenden Nebenwirkungen gerne in Kauf genommen habe.
Inzwischen habe ich keine Nebenwirkungen des Sertralins mehr und bemerke weiterhin Verbesserungen meiner Symptomatik.
Ich habe in den vergangenen Jahren sehr vieles ausprobiert. Manche Maßnahmen haben mir durchaus geholfen, allerdings nie so deutlich und vor allem nie so nachhaltig wie das Sertralin. Die Verbesserungen waren bei anderen Behandlungen meist nur vorübergehend, während die positive Wirkung des Sertralins bis heute anhält und sich sogar weiter verbessert.
Vielleicht macht dieser Bericht dem einen oder anderen Mut. Natürlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente, aber für mich persönlich war Sertralin bislang die wirksamste Maßnahme auf meinem Weg zurück ins Leben.
2. Impfung mit AstraZeneca im Mai 21: Stechende Kopfschmerzen, rote und tränende Augen, Sehverschlechterung, Tinnitus, Schwindel, HWS, LWS, Parästhesien, Petechien, Gangunsicherheit, starke Missempfindungen an Beinen, Händen und Gesicht, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelzuckungen, Vibrationen, Erschöpfung, Wahrnehmungsstörungen
@thea Sehr spannend, danke für deinen Bericht. Die Frage wäre, ob die Verbesserung auch nach dem Ausschleichen erhalten bleiben.
Meine Frage: Erlebst du durch Sertralin auch eine gewisse Dämpfung oder Müdigkeit?
"Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen." (Thomas Jefferson)
Ich habe derzeit nicht vor, das Sertralin in absehbarer Zeit abzusetzen. Nach den vielen Jahren mit Post-Vac bin ich einfach froh, wieder weitgehend am normalen Leben teilnehmen zu können. Mit 25 mg nehme ich zudem eine vergleichsweise geringe Dosis.
Was die Müdigkeit betrifft: Ja, zu Beginn hat mich das Sertralin durchaus müde gemacht. Das war vor allem während der Eindosierungsphase spürbar und trat auch nach einzelnen Dosiserhöhungen zeitweise wieder auf. Inzwischen habe ich diese Nebenwirkung aber schon lange nicht mehr und ich fühle mich auch nicht gedämpft.
Im Gegenteil: Ich habe insgesamt wieder viel Energie, wie Jahre nicht mehr.
2. Impfung mit AstraZeneca im Mai 21: Stechende Kopfschmerzen, rote und tränende Augen, Sehverschlechterung, Tinnitus, Schwindel, HWS, LWS, Parästhesien, Petechien, Gangunsicherheit, starke Missempfindungen an Beinen, Händen und Gesicht, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelzuckungen, Vibrationen, Erschöpfung, Wahrnehmungsstörungen
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