Frage zu möglichem Impfschaden – lohnt sich eine Klage?
Hallo zusammen,
ich möchte hier meine Geschichte schildern und hoffe auf einen sachlichen Austausch mit Menschen, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder sich mit diesem Thema auskennen.
Ich bin 20 bald 21 Jahre alt und war vor den Covid-Impfungen gesundheitlich völlig unauffällig. Ich hatte keine relevanten Vorerkrankungen und war nur selten krank. Im Jahr 2021 wurde ich zweimal mit BioNTech gegen Covid-19 geimpft. Im Januar 2022 erhielt ich dann die dritte Impfung (Booster), ebenfalls mit BioNTech.
Nach den Impfungen bemerkte ich schleichend eine immer stärker werdende Müdigkeit. Anfangs habe ich das nicht ernst genommen und dachte, dass es schon wieder besser werden würde. Zusätzlich traten neuropathische Schmerzen auf, die ich vorher nie kannte. Anfang 2022 wurde ich dann ständig krank und hatte das Gefühl, dass mein Immunsystem überhaupt nicht mehr richtig funktionierte. Nach einigen Monaten folgte schließlich die Diagnose Lymphom. Daraufhin musste ich eine Chemotherapie durchlaufen.
Seitdem kämpfe ich nicht nur mit den Beschwerden, die nach den Impfungen begonnen haben, sondern zusätzlich mit den Folgen der Chemotherapie. Dazu gehören unter anderem eine chronische Typ-C-Gastritis sowie anhaltende Muskel- und Gelenkschmerzen, die meinen Alltag erheblich einschränken. Die gesundheitlichen Probleme begleiten mich bis heute und haben mein Leben in einem Alter, in dem man eigentlich gesund sein sollte, komplett verändert.
Da ich vor den Impfungen keinerlei relevante gesundheitliche Probleme hatte, gehe ich persönlich von einem möglichen Zusammenhang zwischen den Impfungen und meiner Erkrankung aus. Mir ist bewusst, dass ein zeitlicher Zusammenhang allein keinen ursächlichen Zusammenhang beweist. Dennoch fällt es mir schwer, die zeitliche Abfolge zu ignorieren. Inzwischen erscheinen immer mehr Studien und Beobachtungen zu möglichen Nebenwirkungen der Covid-Impfstoffe. Dabei bin ich auch auf Veröffentlichungen gestoßen, in denen Lymphome im Zusammenhang mit den Impfungen diskutiert werden. Deshalb beschäftigt mich die Frage, ob mein Fall möglicherweise kein Einzelfall ist.
Durch die Erkrankung und ihre Folgen sind für mich hohe finanzielle Belastungen entstanden. Bisher habe ich keine rechtlichen Schritte eingeleitet, weil ich weiß, dass Impfschäden nur sehr selten anerkannt werden und entsprechende Verfahren oft schwierig sind.
In letzter Zeit habe ich außerdem Berichte gesehen, in denen über mögliche Verunreinigungen der Covid-Impfstoffe sowie über den Nachweis von SV40-Sequenzen oder Spike-Protein in Biopsieproben diskutiert wird. Soweit ich weiß, werden Gewebeproben in Deutschland häufig etwa zehn Jahre aufbewahrt. Deshalb frage ich mich, ob es sinnvoll wäre, meine damalige Biopsieprobe nachträglich untersuchen zu lassen, sofern sie noch vorhanden ist.
Mich würde interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder bereits rechtliche Schritte eingeleitet hat. Ebenso würde mich interessieren, ob jemand seine Biopsieprobe nachträglich auf entsprechende Marker untersuchen ließ und ob solche Untersuchungen überhaupt sinnvoll sind.
Mit freundlichen Grüßen!
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