Stärkere Bayern-weite Vernetzung
Die Post-Vac Selbsthilfegruppen Augsburg und München vernetzen gerade die Selbsthilfegruppen in Bayern. Wir stehen bereits in Kontakt mit Post-Vac-Syndrom Deutschland e.V. und COVERSE sowie mit Gruppen anderer Bundesländer. Diese Kontakte sind für uns sehr wertvoll.
Zusätzlich möchten wir einen Überblick speziell über die bayerischen SHGs gewinnen, damit wir bei unseren Kontakten zu Landes-Politik, Medizin und Behörden klarere Aussagen zur Menge der Betroffenen treffen können. Auch planen wir eine engere Zusammenarbeit mit #nichtgenesen Bayern, welche immer das Thema Post-Vac mit auf der Agenda haben.
Jedes Bundesland funktioniert anders, daher wäre eine Bündelung der einzelnen Gruppen oder auch gerne von noch-nicht-vernetzten Einzelpersonen hilfreich. Eure gewonnenen Erkenntnisse könnten helfen bei etwaigen zukünftigen Bestrebungen, wie der Stärkung und Verbesserung der bislang einzigen medizinischen Anlaufstelle in Bayern, der Post-Vac-Ambulanz Augsburg, oder der Etablierung eines Runden Tisches auf Landes-Ebene.
Bei Interesse erreicht ihr uns unter bayern@postvac-shg.de oder via PN.
w, 39, 2x Moderna (Jul+Aug '21)
seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
Es geht voran; langsam, aber es geht voran:
Am 20.11.2024 findet in Augsburg ein Runder Tisch statt zum Thema
„Corona-Impfung und ihre Folgen – Wie kann Impfgeschädigten geholfen werden?“
Als Ausrichter hat dankenswerterweise der Augsburger MdB Herr Dr. Volker Ullrich von der CSU zu einem offenen Gespräch über Probleme nach der Impfung eingeladen. Wir sind sehr erfreut darüber, dass dieser Termin trotz der aktuellen, ereignisreichen politischen Lage stattfinden kann.
Wir haben Zusagen renommierter Vertreter aus Medizin und Forschung und freuen uns besonders über den regen Zuspruch anderer Post-Vac- und ME/CFS-Organisationen, die ebenfalls auf dem Termin vertreten sein werden.
Drückt uns die Daumen für eine fruchtbare Diskussion und eine erfolgreiche Übereinkunft bezüglich weiterer Schritte. Wir werden berichten.
Selbsthilfegruppen München und Augsburg
w, 39, 2x Moderna (Jul+Aug '21)
seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
Der Termin gestern Abend ging wie geplant über die Bühne: Herr Dr. Ullrich und sein Team haben uns genau die richtige, professionelle Plattform bereitgestellt. Dafür an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank.
Nach unserem Info-Block zu Post-Vac und der verbesserungswürdigen medizinischen und rechtlichen Situation haben Vertreter aus Medizin und Sozialwissenschaft die praktischen Probleme in der ärztlichen Versorgung sowie die Notwendigkeit von Verbesserungen des Meldewesens und der Anerkennung von Betroffenen dargelegt. Anschließend wurden verschiedene Aspekte zu Forschung, dem Paul-Ehrlich Institut sowie der G-BA-Richtline, Versorgung und Weiterbildung durch die engagierten Vertreter von postvac.org, CoVeRSE, dem Post Vac Netzwerk sowie nichtGenesen Bayern aufgezeigt. Danke an euch alle: euer Erscheinen hat gezeigt auf wie vielen Ebenen mittlerweile erfolgreich um Aufklärung geworben wird.
In der darauffolgenden Diskussion gaben ärztliche Experten wie die Professoren Schieffer und Koczulla aus Marburg und Berchtesgaden einen Blick auf den aktuellen Stand der Behandelbarkeit von Post-Vac und Post-Covid und Vertreter der Post-Vac-Ambulanz Augsburg richteten den Blick auf ein anlaufendes Biomarker-Forschungsprojekt. Sanfte Kritik am Paul-Ehrlich Institut klang durch Herrn Professor Schirmacher aus Heidelberg sowie den Berichten von Herrn Dr. Möller aus seiner kardiologischen Praxis durch. Die Schwächen der Pharmakovigilanz würden durch Personalknappheit in den Behörden verstärkt. Auch Frau Prof. Rostalski vom Deutschen Ethikrat meinte, die Zeit verschiedene Gruppen von Kranken gegeneinander auszuspielen müsse ein Ende haben. Der Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, Herr Dr. Berger, warb um mehr Aufklärung unter den Kollegen und wies auf den Zeit- und Kostendruck bei aufwendigen Behandlungsversuchen und Meldeverfahren hin.
Als Fazit nahm Herr Dr. Ullrich das Problem der fehlenden offiziellen Definition und somit Anerkennung von Post-Vac mit, sowie den Bedarf an echter medizinischer Versorgung, vorurteilsfreier Forschung und schließlich einer finanziellen Absicherung der Schwerbetroffenen. Wir verbleiben in Kontakt und uns wurde zugesichert, dass im nächsten Frühjahr ein weiterer Runder Tisch angestrebt wird, an welchem auch die zuständigen Ministerien und Versorgungsämter beteiligt werden sollen.
Wir danken allen, die uns diesen Termin ermöglicht haben: die Organisation durch die CSU Augsburg, die großartigen Experten, die anderen Selbsthilfe-Verbände, der Input unserer Mitglieder und auch ganz besonders unsere Familien, die in den letzten Wochen ein paar extra Adrenalinschübe abbekommen haben.
Die Selbsthilfegruppen München und Augsburg
w, 39, 2x Moderna (Jul+Aug '21)
seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
Heute fand trotz Griesel-Wetter eine Visualisierungsaktion zum Long-Covid-Awareness-Day 2025 in München durch unsere MitstreiterInnen von NichtGenesen statt.
Neben Aufbauten von Betroffenen-Portraits an Bauzäunen gab es Gelegenheit für Passanten, sich im Infobereich über ME/CFS, Post-Covid und Post-Vac zu informieren. Auch Bernhard Seidenath (CSU), der Vorsitzende des bayrischen Gesundheitsausschusses, kam bei der Veranstaltung zu Wort und gab positives Feedback zu unserem Engagement.
Unser Infotisch Post-Vac war ebenfalls gut besucht. Wer keinen Flyer abbekommen hat, kann ihn sich hier noch mal runterladen.
Ein Riesendank an das tüchtige Team von NichtGenesen und an alle weiteren Aktions-Teilnehmer.
w, 39, 2x Moderna (Jul+Aug '21)
seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
Teilnahme an der 5. Sitzung des Bayerischen Landesgesundheitsrats am 24.03.2025
Bereits vor 10 Tagen fand die aktuelle Quartalssitzung des bayerischen Landesgesundheitsrats im Gesundheitsministerium statt (Protokoll auf der Website). Die Post-Vac Selbsthilfegruppen München und Augsburg waren zusammen mit den unermüdlichen Vertreterinnen von NichtGenesen Bayern zu Gast, beim Themenschwerpunkt „Long- und Post-COVID, Post-Vac Syndrom“.
Unter dem Vorsitz von Frau Carolina Trautner hörten Vertreter der bayerischen Gesundheitspolitik aus verschiedenen Parteien, Verbänden und Vereinigungen zunächst die Expertinnenvorträge von Frau Prof. Dr. Uta Behrends von der TU München, Frau Dr. Bettina Hohberger vom UK Erlangen und Frau Prof. Claudia Traidl-Hoffman aus der Post-Vac Ambulanz Augsburg. Anschließend präsentierten auch NichtGenesen und wir unsere Sicht auf die Dinge.
Besonders erfreulich war, dass sowohl der ehemalige bayerische Gesundheitsminister Herr Holetschek als auch seine Nachfolgerin Frau Gerlach an der Sitzung teilnahmen. Ihre Präsenz wertet den Termin noch einmal auf und macht Hoffnung, dass das Thema auch in Zukunft noch auf der Agenda stehen wird, wenn wir kein Pandemie-Jubiläum mehr haben.
Wir danken den Verantwortlichen und Organisatoren für die Gelegenheit, unseren Standpunkt zu vertreten sowie den Mitgliedern des Landesgesundheitsrats für die rege Anteilnahme und die Bereitschaft zu weiterer Vernetzung. Und unser besonderer Dank geht wie schon so oft an NichtGenesen, welche wie immer eine derart souveräne Demonstration geboten haben, dass sich Frau Dr. Hohberger bei ihrem Vortrag letzten Donnerstag explizit auf ihre Worte bezogen hat: „Wir sehen nicht krank aus, aber wir haben uns bewusst schon zwei Tage vor dem Termin geschont, und nacher geht’s sofort ins Bett. Wir stehen morgen nicht auf und wir stehen auch übermorgen nicht auf.“ Ich hoffe, ihr habt euch mittlerweile auch wieder erholt.
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seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
Am 12.05.2026 findet in Augsburg ein weiterer Runder Tisch statt zum Thema
„Corona-Impfung und ihre Folgen – Wie kann Impfgeschädigten geholfen werden?“
Im Nachgang unseres ersten Runden Tischs am 20.11.2024 (eingeladen hatte damals trotz überraschendem Wahlkampf der damalige MdB Herr Dr. Volker Ullrich) wurde nun eine Folgeveranstaltung mit stärkerem Fokus auf die Situation der Betroffenen in Bayern angesetzt. Als Ausrichter haben sich dieses Mal der Augsburger MdL Herr Andreas Jäckel sowie der Vorsitzende des Landtags-Ausschusses Gesundheit und Pflege Herr Bernhard Seidenath (beide CSU) engagiert. Der Veranstaltungsort wird gestellt durch Frau Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Leiterin der Post-Vac-Ambulanz am Uniklinikum Augsburg. Geplant ist eine offene Diskussion im geschützen kleinen Rahmen, daher werden wir wieder keine Einwahldaten anbieten.
Wir haben erneut renommierte Vertreter aus Medizin und Forschung an Bord und bedanken uns schon mal vorab für die Unterstützung durch andere Post-Vac- und ME/CFS-Organisationen, die ebenfalls zugesagt haben. Als besonderer Gast ist diesmal auch das ZBFS (Versorgungsamt in Bayern) vertreten, es wird also neben der medizinischen auch die wirtschaftliche Versorgung der Betroffenen besprochen werden.
Wir freuen uns auf einen konstruktiven und offenen Austausch.
Selbsthilfegruppen München und Augsburg
Post-Vac Initiative Bayern ( bayern@postvac-shg.de )
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seit 1. Impfung anhaltende Myalgien, erhöhte Verletzungsanfälligkeit, eingeschränkte Belastbarkeit
seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
Covid-Infekt Feb '22
Symptome quasi ohne Besserung; permanent Schwindel und Muskelschmerzen
Anbei findet ihr die Pressemitteilung zum Runden Tisch vor einer Woche. Die Veranstaltung hatte eine erfreulich starke Beteiligung von jew. hochkarätigen Vertretern aus Medizin und Forschung, Abgeordneten des Bayerischen Landtags ("Der Gesundheitsausschuss war schon fast beschlussfähig"), Verantwortlichen des ZBFS sowie der Deutschen Rentenversicherung Süd. Wir bedanken uns für die Unterstützung der großartigen Vortragenden, für eine rege und konstruktive Diskussion aller Teilnehmenden sowie für das große Engagement der beiden einladenden Landtagsabgeordneten Andreas Jäckel und Bernhard Seidenath von der CSU und der Gastgeberin, dem Universitätsklinikum Augsburg.
Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber unser Anliegen ist mittlerweile öffentlichkeitstauglich und wir sehen nun eine echte Chance, dass wir im Rahmen der PAIS-Versorgung mitgedacht werden. Zentrale Erkenntnisse aus der Diskussion für uns waren
- Ein Weg zu gut qualifizierten spezialisierten Behandlungszentren könnte eine systematische Vernetzung der Ambulanzen der Unikliniken mit Schwerpunktpraxen in der Fläche bieten, so ähnlich wie es bereits in Hessen rund um das Uniklinikum Marburg praktiziert wird. Durch die bewusste Verlagerung einer Behandlung auf die Praxen können die benötigten Mittel sauber dokumentiert und gezielt und nachhaltig gefördert werden.
- Um eine vereinfachte Kostenübernahme für Diagnostik und Therapie zu rechtfertigen und zu ermöglichen, benötigen wir weiterhin eine verbesserte Datenbasis, also eine saubere Erfassung der Betroffenen über einen eigenen ICD-Code.
- Diese Erfassung wäre darüber hinaus hilfreich für nachvollziehbare Anerkennungsverfahren durch die Versorgungsämter. Solange es Post-Vac noch nicht als medizinisch klar definierte Krankheit gibt, könnten die Ämter nur durch ein starkes Signal aus der Politik dazu bewegt werden, den Nachweis der Primärschädigung zu vereinfachen.
- Darüber hinaus stach bei allen beteiligten Medizinern der Bedarf nach gesicherter Forschungsförderung heraus. Forschung braucht Raum und Zeit.
- Und zu guter letzt bietet sich mit unserem Thema auch eine Gelegenheit, ein sichtbares Signal der Transparenz und der Aufarbeitung zu setzen und verlorengegangenes Vertrauen in den öffentlichen Umgang mit Impfstoffen wiederherzustellen.
Pressemitteilung:
Solidarität für die Solidarischen
Zweiter Runder Tisch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach COVID-19-Impfung
Auf Einladung der CSU-Landtagsabgeordneten Andreas Jäckel und Bernhard Seidenath – letzterer ist Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag – hat am Dienstag, 12. Mai 2026 der zweite Runde Tisch zum Problem der lang anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach COVID-19-Impfungen stattgefunden. „Menschen berichten von schweren und anhaltenden Beschwerden nach der Infektion oder Impfung. Das nehmen wir sehr ernst. Diese Betroffenen haben während der Pandemie Solidarität mit den Mitbürgern durch die Impfung gezeigt. Nun haben Sie unsere Solidarität verdient,“ betonen Bernhard Seidenath und Andreas Jäckel.
Die Veranstaltung fand am Universitätsklinikum Augsburg (UKA) statt. Der Einladung gefolgt waren Betroffene, Experten verschiedener Fachdisziplinen, Vertreter von Selbsthilfegruppen sowie weitere politische und fachliche Verantwortliche.
Ziele des Runden Tischs waren:
- den direkten und offenen Austausch zwischen Betroffenen und Verantwortlichen zu ermöglichen,
- den aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse und Versorgung zu beleuchten,
- bestehende Versorgungslücken zu identifizieren und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten,
- die weitere wissenschaftliche und gesellschaftliche Aufarbeitung zu unterstützen.
Als positives Ergebnis ist festzuhalten, dass alle Beteiligten die grundsätzliche Notwendigkeit zum Handeln erkennen und Maßnahmen umsetzen wollen.
Seidenath und Jäckel bekräftigen, dass sie sich für einen Abbau unnötiger Bürokratie bei der Anerkennung von Impfschäden einsetzen, damit Betroffene schneller und unbürokratischer die notwendige Unterstützung erhalten. „Niemand, der durch eine vom Staat empfohlene Maßnahme gesundheitlichen Schaden erlitten hat, darf in Bürokratie oder Gleichgültigkeit verloren gehen. Der heutige Runde Tisch war ein wichtiger Schritt, um die Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen und interdisziplinär aus ihren Erfahrungen zu lernen und den Betroffenen besser zu helfen“, so die Landtagsabgeordneten.
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seit 2. Impfung in Schüben Parästhesien und Palpitationen, Raynaud-Syndrom
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